Archiv der Kategorie: Gewerbe

Beiträge zum Thema Gewerbe

Sterne für die Ferienwohnung

In ruhiger Lage im Ortskern von Welschneudorf gelegen betreibt Familie Schäfer seit 6 Jahren ihre Ferienwohnung. Da aber nicht nur eine schöne Umgebung, sondern auch eine gute Ausstattung einer Unterkunft maßgeblich für deren Erfolg verantwortlich ist,  wurde das kleine Feriendomizil in Welschneudorf nun erneut vom Deutschen Tourismusverband sterneklassifiziert: „Wir freuen uns, dass wir die Qualitätsstufe mit 3 Sternen für die Ausstattung unser Ferienwohnung erreicht haben“, so die Eigentümer Elvira und Toni Schäfer. Sterne für die Ferienwohnung weiterlesen

Saniertes Gebäude öffnet zum Tag der Architektur

Beim diesjährigen Tag der Architektur wird auch das liebevoll sanierte Gebäude im Immenweg 2, in Welschneudorf vorgestellt. Diese Immobilie wurde mit der Vorgabe, möglichst viel der vorhandenen alten Bausubstanz zu erhalten, umgebaut und renoviert. Die Restaurierung der alten Bausubstanz erfolgte mit natürlichen Baustoffen und wurde überwiegend mit Handwerkern aus Welschneudorf u. Umgebung ausgeführt.

Zu besichtigen ist das Gebäude am Samstag, 24. Juni, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 25. Juni von 11.00 – 18.00 Uhr. Ortsbürgermeister Bernd Labonte ermuntert die Besucher, einen Besuch im Haus mit dem Besuch der Kirmes zu verbinden.

Einen Überblick über den Tag der Architektur findet man auf der Internetseite des Projektes. (Fotos: Stefan Wild)

Naspa besteht auf Schließung der Servicestelle

In der letzten Ausgabe des Wochenblattes musste ich leider über die Schließung der Servicestelle der Nassauischen Sparkasse zum 30.06.2017 berichten. Auf meinen Brief an den Vorstandvorsitzenden Herrn Högner hat mir der zuständige Regionalmarktleiter für den Westerwald -Herr Neunzerling- mittlerweile geantwortet.

Der Rückzug aus einem Ort, die Zusammenlegung mit anderen Finanzcentern erfolge nur nach intensiver Prüfung der jeweiligen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen. Die Nassauische Sparkasse habe zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Kunden über die Jahre mit zunehmender Intensität andere Vertriebswege in Anspruch genommen und den nebenamtlich geführten Servicepoints den Rücken gekehrt hätten. Zurückzuführen sei das auf eine zunehmende Mobilität – auch der älteren Kunden – und darauf, dass in den Finanz-Centern, z.B. in Montabaur, Nassau oder Bad Ems, alle Selbstbedienungsangebote 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche zur Verfügung stünden.

Darüberhinaus könne nur dort während der Öffnungszeiten eine kompetente Beratung zu allen Produkten und Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Auch würde das Telefon- und Internetbanking immer stärker frequentiert und biete immer einfachere und komfortablere Angebote für die Kunden der Bank.

Herr Neunzerling kündigt weiter an, dass man mit den ortsansässigen Geschäften über die Möglichkeiten zur Einführung des bargeldlosen Zahlens mit Karte sprechen und entsprechende Angebote machen wolle. Weiter werde man mit jedem Kunden rechtzeitig persönlich reden um für jeden eine für ihn passende Lösung zu finden. 

Wie zu erwarten war, sind die Entscheidungen bereits gefallen, wenn die Mitteilungen an die Gemeinden erfolgen. Das ist bedauerlich und spiegelt auch mittlerweile die mangelnde regionale Verbundenheit vieler Servicedienstleister. Uns wird leider nichts anderes übrig bleiben, als Herrn Neunzerling und seine Mitarbeiter an den wohlfeilen Ankündigungen zu messen. Bleiben wir gespannt, welche Angebote „jedem Kunden vor Ort“ gemacht werden um die einzelnen Probleme zu lösen. Wie ist es denn bestellt mit der zukünftigen Bargeldversorgung für alle die immobil sind?

Ich bleibe dabei, machen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger auch von Ihrem Recht Gebrauch diese Entwicklung und die vorliegende Entscheidung zu missbilligen. Dinge, die einmal weg sind, kommen erfahrungsgemäß leider auch nicht mehr wieder! Als Lehre auch aus dieser Reaktion eines jahrzehntelang präsenten Servicedienstleisters vor Ort: Stärken wir alle unsere noch vorhandene Infrastruktur vor Ort, indem wir noch konsequenter und bewusster handeln und alle Möglichkeiten vor Ort nutzen. Nur so können wir langfristig die dörfliche Struktur in der jetzigen Gestalt bewahren. Wie die Nassauische Sparkasse in ihren Ausführungen auch, bleiben uns alle diejenigen den Nachweis schuldig, die uns einreden wollen,  dass es immer nur an „uns“ liegen soll, dass altbewährte Strukturen wegfallen „müssen“. Liegt es nicht auch an anderen -sehr profanen Dingen -wie Gewinnmaximierung- liebe Verantwortlichen der Nassauischen Sparkasse?

Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

Naspa will Welschneudorfer Service-Stelle schließen

Die Nassauische Sparkasse will ihre Servicestelle zum 30. Juni 2017 schließen. Dies teilte jetzt Ortsbürgermeister Bernd Labonte mit. Diese Information, so Labonte, habe ihn  „kalt erwischt“. Er habe wegen der besonders guten Infrakstruktur der Gemeinde „eigentlich an die Zukunft dieser Einrichtung geglaubt“. Vor allem angesichts des demografischen Wandels und der damit einhergehenden wachsenden Zahl älterer Menschen sei es wichtig, die Infrastruktur in der Fläche zu erhalten.
 
„Ich habe dem Vorstandsvorsitzenden der Nassauischen Sparkasse den nachfolgenden Brief geschrieben, den ich Ihnen hiermit öffentlich bekannt mache“, erklärte der Ortsbürgermeister. Damit verbunden sei die Hoffnung, „dass sich die Entscheider noch einmal ihrer besonderen Verantwortung gegenüber der Region bewusst werden und vielleicht doch noch ein Einsehen haben“. Naspa will Welschneudorfer Service-Stelle schließen weiterlesen

Flüchtlingshilfe: Weitere Helfer gesucht

Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Welschneudorf (FhW) ermuntert interessierte Mitbürger, sich als Helfer zu engagieren (siehe auch den nebenstehenden Beitrag von Ortsbürgermeister Bernd Labonte zum Thema unter „Mitteilungen der Ortsgemeinde“). Vor allem für den Deutschkurs werden noch weitere Unterstützer gesucht. Bisher bietet die FhW einmal in der Woche einen eineinhalbstündigen Kurs für alle Flüchtlinge an. Ein zusätzliches wöchentliches Angebot ist geplant. Um dies reibungslos durchführen zu können, ist weitere Unterstützung willkommen, denn bei jedem Kurs sollten mindestens fünf Helfer anwesend sein, um mit den Flüchtlingen die deutsche Sprache nachhaltig einzuüben. Flüchtlingshilfe: Weitere Helfer gesucht weiterlesen