Die Schlittenbahn wird „eingestampft“

Nachdem der Ortsgemeinderat dem Entwurf zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Dielkopffeld“ zugestimmt hat, liegen die Planunterlagen seit dem 16.11.2020 in der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur zur Einsichtnahme aus. Bis zum 18.12.2020 können sich die Welschneudorfer Bürger den Entwurf zur Aufstellung der Planunterlagen gemäß § 3 Abs. 2 des BauGB ansehen.

Ortsbürgermeister Günther Perlick weist darauf hin, dass „die Auslegung allen interessierten Einwohnern nochmals Gelegenheit gibt, die Unterlagen, die Begründung und die Erläuterungen einzusehen, zu überprüfen und gegebenenfalls Bedenken und Anregungen geltend zu machen“.

Mit der geplanten Bebauung unterhalb des Dielkopfweges wird auch die beliebte Schlittenbahn verschwinden.

Die Unterlagen zur geplanten Bebauung stehen auch auf der Internetseite der Verbandsgemein-deverwaltung unter www.vg-montabaur.de zur Verfügung. Dort kann man unter „Bauen & Wohnen“ – „Laufende Bauleitplanungen“ bis Welschneudorf blättern und sich die Dokumente „Öffentliche Bekanntmachung“, „Planzeichnung“, „Textfestsetzungen“, „Begründung“ und „Fachbeitrag Artenschutz“ im Detail ansehen.

Aus den Unterlagen geht unter anderem hervor, dass auch die letzte  Schlittenbahn in der Gemeinde durch das geplante Baugebiet verschwinden wird. Der Gemeindewirtschaftsweg (Parzelle 73 im Flur 1) wurde vom Gemeinderat in das Neubaugebiet „Im Dielkopffeld“ integriert. Bei der folgenden Umlegung wird der Wirtschaftsweg aufgehoben und fließt dann in den Bebauungsplan ein.

Bisher ein beliebtes Freizeitvergnügen: Rodeln und Skifahren auf dem Feldweg unterhalb des „Kleinen Dielkopf“.

Jahrzehnte wurde dieser Weg unterhalb des „Kleinen Dielkopf“ von Jung und Alt mit Freuden als Schlitten- und Ski-Bahn angenommen. Viele Gäste kamen, sogar aus umliegenden Orten (u.a. Bad Ems, Koblenz, etc.). Diese Gäste blieben in der winterlichen Zeit häufig auch länger im Ort und besuchten die Gasthäuser oder nutzten die Unterkünfte. Ein Ersatz für das beliebte Winter-Freizeitvergnügen ist bislang nicht in Sicht.

Wer Anmerkungen, Bedenken und Anregungen geltend machen oder die Unterlagen vor Ort einsehen möchte, kann sich  an die zuständige Sachbearbeiterin bei der Verbandsgemeindeverwaltung Frau Laura Becker, Telefon: 02602/126-156, E-Mail: lbecker@montabaur.de, wenden.

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