Studenten nehmen Gemeinde unter die Lupe

(wiw) Zwei Studenten der Hochschule Koblenz nehmen für eine Semesterarbeit die Gemeinde Welschneudorf in nächster Zeit unter die Lupe. Dabei geht es besonders um Fragen wie Einwohner- und Flächenentwicklung, Qualitäten der Ortschaft, Bebauungspläne, Charakter von Ortschaft und Umgebung sowie weitere Informationen über die Gemeinde.

Die beiden Studenten werden dazu bereits am heutigen Freitag selbst die Gemeinde besuchen, sich umsehen und informieren und dabei auch Fotos machen.

Ortsbürgermeister Ralf Heibel freut sich über das Interesse und hat den Studenten seine Unterstützung zugesagt. Die Ergebnisse der Arbeit dürften auch für alle engagierten Bürger der Gemeinde von Interesse sein.

Festkommers des SV Welschneudorf abgesagt

(wiw) Der für Samstag, 20. November, 18 Uhr geplante Festkommers zum 100-jährigen Bestehen des Sportvereins (SV) Welschneudorf fällt aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit Corona aus. Dies teilte jetzt der Vorstand des SV mit. Man halte es „zum momentanen Zeitpunkt für unangemessen, eine solche Veranstaltung durchzuführen“, heißt es in einem Mail-Rundschreiben an die Mitglieder. „Wir sind sehr enttäuscht, glauben aber das Richtige zu tun.“ Der Vorstand hofft, dass sich die Lage im kommenden Jahr „endlich wieder normalisiert“.

Neue Internetpräsenz für Welschneudorf

Mit dem Projekt „Digitale Dörfer“ steht den Kommunen im ländlichen Raum ein umfangreiches Instrumentarium zur digitalen Vernetzung zur Verfügung. (Grafik: Digitale Dörfer)

(wiw) Der Ortsgemeinderat Welschneudorf sprach sich in seiner jüngsten Sitzung für eine neue Internetpräsenz der Ortsgemeinde aus. Dabei will der Rat auf das Projekt „Digitale Dörfer“ des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) zurückgreifen. Das Projekt wurde im Sommer 2015 ins Leben gerufen. Ziel ist es nach Darstellung des Instituts, „die Herausforderungen des heutigen Lebens in ländlichen Regionen in Bezug zur Digitalisierung zu untersuchen“. Inzwischen wurden im Projekt Konzepte und Lösungen erarbeitet, mit denen digitale Dienste auf regionale Bedürfnisse im ländlichen Raum abgestimmt und anwendbar gemacht werden sollen. Zusätzlich gefördert wird das Projekt vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz sowie der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz. Aus dem Westerwaldkreis haben sich bisher die Verbandsgemeinde Bad Marienberg sowie die Gemeinde Wallmerod im Projekt „Digitale Dörfer“ angemeldet. Das Projekt ist inzwischen auch über Rheinland-Pfalz hinaus in zahlreichen weiteren Bundesländern vertreten. Neue Internetpräsenz für Welschneudorf weiterlesen

20.000 Euro für Gas im Neubaugebiet

(wiw) 20.000 Euro für Gaszuleitungen: Der Ortsgemeinderat Welschneudorf hat sich in seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, eine Versorgung des Baugebietes „Im Dielkopffeld“ mit Gas anzustreben und die Kosten der für die Verlegung der Gasleitungen notwendigen Erdarbeiten in Höhe von rund 20.000 Euro vorzufinanzieren. Die Vorfinanzierung sowie die Modalitäten für eine Rückerstattung dieses Betrages werden unter dem Vorbehalt anerkannt, dass in der Zwischenzeit mit den Versorgungsunternehmen Energienetze Mittelrhein (ENM) und Energieversorgung Mittelrhein (EVM) keine für die Ortsgemeinde Welschneudorf günstigeren Konditionen vereinbart werden können.

Demnach ist eine Rückzahlung der 20.000 Euro dann möglich, wenn die Gasanschlussquote in dem Baugebiet innerhalb von zehn Jahren mindestens 75 Prozent beträgt. Eine derart hohe Quote hielten verschiedene Ratsmitglieder zwar für unwahrscheinlich und die Möglichkeit einer Umlegung der Kosten auf Käufer von Bauplätzen blieb ungeklärt, die Entscheidung fiel jedoch einstimmig. Ortsbürgermeister Ralf Heibel wurde beauftragt, auf mögliche Einsparungen durch Synergien (gemeinsame Verlegung von Versorgungsleitungen in einem Graben) hinzuwirken und damit mögliche Kosteneinsparungen für die Ortsgemeinde durchzusetzen.

Kommunen können Klimaschutz-Maßnahmen gezielt steuern

(WIW/red) Klimaschutz ist nicht allein Aufgabe von Bundes- und Landespolitik, auch und vor allem die Kommunen sind gefordert. Dies gilt für alle künftigen klimaschutzrelevanten Maßnahmen wie etwa die Ausweisung von Baugebieten. Mit einem Klimaschutz-Planer zum Erfassen der Emissionen von Treibhausgas (THG) gibt die Energieagentur Rheinland-Pfalz Kommunen ein Instrument zur besseren Nutzung von Energieeinsparpotenzialen an die Hand. Dieses Tool stellt die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Rahmen ihres Projektes „Kommunale Bilanzierung und regionale Klimaschutzportale in Rheinland-Pfalz“ (KomBiReK) Kreisen, Städten und Gemeinden zur Verfügung.

„Der entscheidende Vorteil ist: Die Daten ergeben einen sehr guten Anhalt, wohin die Kommune sich beim Klimaschutz entwickeln soll. Es wird sichtbar, in welchen Bereichen sich der Einsatz begrenzter Ressourcen am meisten lohnt.“ Der das sagt, ist Christoph Benkendorff, heute Inhaber eines auf Bauphysik spezialisierten Planungsbüros und bis vor Kurzem jahrelang als Klimaschutzmanager in der Verbandsgemeinde Birkenfeld tätig. Und in dieser Funktion hat er nachdrücklich positive Erfahrungen gesammelt mit dem Bilanzierungstool Klimaschutz-Planer zum Erfassen der Emissionen von THG. Kommunen können Klimaschutz-Maßnahmen gezielt steuern weiterlesen

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