Alle Beiträge von Herbert A. Eberth

„Unsere Gemeinde hat jede Menge Potenzial“

Nachdem Günther Perlick im April aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Ortsbürgermeister niedergelegt hat, wählen die Bürger der Gemeinde Welschneudorf nun am kommenden Sonntag in direkter Wahl seinen Nachfolger. Einziger Kandidat ist Ralf Heibel (RH), 53 Jahre alt, von Beruf Polizist und selbst seit der Kommunalwahl 2019 Mitglied des Ortsgemeinderates Welschneudorf. „Wir in Welschneudorf“ (WiW) sprach mit dem Kandidaten über seine Ziele und Vorstellungen.

WiW: Sie treten als Kandidat der im Gemeinderat vertretenen Liste Schuster an. Was war dafür ausschlaggebend: Ihr persönliches Interesse oder die Bitte aus den Reihen des Rates?

RH: Die Initiative ging von mir selbst aus. Ich habe dem Gemeinderat mitgeteilt, dass ich mich gerne aufstellen lassen würde. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv, was mich in meiner Entscheidung noch einmal bestärkt hat. Ich war mit dem bisherigen Verhältnis zwischen Rat und Ortsbürgermeister nicht sehr glücklich. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt und auch mehr erhofft. Nach dem Rücktritt von Günther Perlick habe ich auch für mich die Möglichkeit gesehen, mehr zu bewegen, wenn ich genug Mitstreiter habe. „Unsere Gemeinde hat jede Menge Potenzial“ weiterlesen

Nachbarschaftshilfe braucht Helfer

Seit mehr als einem Jahr gibt es nun die Nachbarschaftshilfe Welschneudorf, eine freie Initiative ehrenamtlich engagierter Bürger. Eine Reihe von Bürgern hat dieses Hilfsangebot schon in Anspruch genommen. Derzeit sind noch 14 Aktive bei der Nachbarschaftshilfe registriert, die jeweils in verschiedenen Bereichen ihre Unterstützung anbieten.

Um ein möglichst breites Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten gewährleisten zu können, sucht die Nachbarschaftshilfe immer nach weiteren Helferinnen und Helfern. Interessierte können sich an Herbert A. Eberth, 0 26 08 – 94 38 13 0, oder an Sabrina Krackl, 0 26 08 – 30 29 99 7, wenden.

Auf der Internetseite von „Wir in Welschneudorf“ gibt es unter „Downloads“ einen Fragebogen für Helfer zum Ausfüllen. Der Fragebogen kann ebenfalls bei Herbert A. Eberth, Birkenweg 8, oder bei Sabrina Krackl, Schulstraße 11, abgegeben oder an folgende Mailadresse geschickt werden: nachbarschaftshilfe@wir-in-welschneudorf.info.

Günther Perlick legt Bürgermeisteramt nieder

Welschneudorf (wiw). Günther Perlick hat mit sofortiger Wirkung sein Amt als Ortsbürgermeister von Welschneudorf niedergelegt. Wie Perlick gegenüber „Wir in Welschneudorf“ erklärte, geschah dies aufgrund erheblicher gesundheitlicher Probleme. Er habe dies bereits in der vergangenen Woche schriftlich der Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung mitgeteilt.

Perlick war 2019 bei den Kommunalwahlen als einziger Direktkandidat angetreten und hatte auf Anhieb die Mehrheit der Bürger überzeugen können. Nach seinem Rücktritt führt nun die Erste Beigeordnete, Christina Rücker, die Amtsgeschäfte bis zur Wahl eines neuen Ortsbürgermeisters weiter.

Akku-Handkreissäge des Bauhofs verschwunden

Eine Akku-Handkreissäge der Marke „Makita“ wurde offenbar aus den Räumen des Bauhofs gestohlen.

Wurde eine neue Akku-Handkreissäge der Marke „Makita“ aus den Räumen des Bauhofes gestohlen? Ortsbürgermeister Günther Perlick geht inzwischen davon aus und es wurde Anzeige erstattet.

Laut Perlick besitzt der Bauhof drei neu angeschaffte Akkugeräte der Marke Makita. Es handelt sich demnach um einen Excenterschleifer, eine Stichsäge und eine Handkreissäge. Am Freitag, 18. Dezember 2020, wurde festgestellt, dass die Handkreissäge fehlt. „Rückfragen bei den Personen, die einen offiziellen Zugang zum Bauhof haben, haben keinen Hinweis auf den Verbleib der Maschine gegeben“, so der Ortsbürgermeister. „Somit gehe ich von einem Diebstahl aus.“

Da in der Vergangenheit, so Perlick weiter, einige Transponder zur Öffnung der Bauhoftür vergeben wurden, sei nicht auszuschließen, dass sich eine fremde Person Zugang zum Bauhof verschafft und die Maschine entwendet hat. Die Seitentüre am Bauhof weise keine sichtbaren Beschädigungen auf.

Mehr Vogelfreunde, weniger Vögel

Westerwaldkreis (wiw) – Die „Stunde der Wintervögel“, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, hat nach Angaben der Naturschutzorganisation NABU alle Rekorde gebrochen: Bis zum Morgen des 13. Januar meldeten bereits über 185.000 Vogelfreundinnen und -freunde ihre Ergebnisse an den NABU und seinen bayerischen Partner, den Landesbund für Vogelschutz (LBV). Gesichtet wurden bisher über 4,4 Millionen Vögel aus über knapp 130.000 Gärten. Die Zahlen werden noch weiter steigen, da bis kommenden Montag noch nachgemeldet werden kann. Mehr Vogelfreunde, weniger Vögel weiterlesen