<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare für Wir in Welschneudorf	</title>
	<atom:link href="https://www.wir-in-welschneudorf.info/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info</link>
	<description>Nachbarschaft in der Gemeinde</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Mar 2024 15:06:54 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>
	<item>
		<title>
		Kommentar zu Neuer Internetauftritt der Ortsgemeinde von Herbert A. Eberth, Welschneudorf		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/neuer-internetauftritt-der-ortsgemeinde/#comment-62</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth, Welschneudorf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 14:20:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=2331#comment-62</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Ortsbürgermeister Ralf Heibel schreibt, die Digitalisierung für Welschneudorf sei &quot;noch nicht weit vorangeschritten&quot;, dann bezieht er sich auf die Internetpräsenz der Ortsgemeinde. Tatsächlich gibt es keine &quot;offizielle&quot;, also vom Gemeinderat abgesegnete Website für die Gemeinde - mit Ausnahme des obligatorischen Auftritts auf den Internetseiten der Verbandsgemeinde Montabaur.
Dass es bisher, wie es in der vom Bürgermeister angesprochenen Mail an die Gewerbetreibenden heißt, &quot;keine Online-Präsenz unseres Dorfes&quot; gibt, ist allerdings nicht ganz richtig. Bereits seit 2006 existiert mit &quot;Wir in Welschneudorf&quot; eine Internetseite für die Gemeinde. Ich habe damals schon Bürgermeister, Vereinen und Gewerbetreibenden bei einer Infoveranstaltung die Website vorgestellt und alle Beteiligten eingeladen, die Plattform kostenlos für eigene Informationen zu nutzen. Warum dies bisher bedauerlicherweise kaum oder gar  nicht in Anspruch genommen wurde und wird, bleibt das Geheimnis der Eingeladenen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Ortsbürgermeister Ralf Heibel schreibt, die Digitalisierung für Welschneudorf sei &#8222;noch nicht weit vorangeschritten&#8220;, dann bezieht er sich auf die Internetpräsenz der Ortsgemeinde. Tatsächlich gibt es keine &#8222;offizielle&#8220;, also vom Gemeinderat abgesegnete Website für die Gemeinde &#8211; mit Ausnahme des obligatorischen Auftritts auf den Internetseiten der Verbandsgemeinde Montabaur.<br />
Dass es bisher, wie es in der vom Bürgermeister angesprochenen Mail an die Gewerbetreibenden heißt, &#8222;keine Online-Präsenz unseres Dorfes&#8220; gibt, ist allerdings nicht ganz richtig. Bereits seit 2006 existiert mit &#8222;Wir in Welschneudorf&#8220; eine Internetseite für die Gemeinde. Ich habe damals schon Bürgermeister, Vereinen und Gewerbetreibenden bei einer Infoveranstaltung die Website vorgestellt und alle Beteiligten eingeladen, die Plattform kostenlos für eigene Informationen zu nutzen. Warum dies bisher bedauerlicherweise kaum oder gar  nicht in Anspruch genommen wurde und wird, bleibt das Geheimnis der Eingeladenen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Neuer Bürgermeister ist jetzt im Amt von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/neuer-buergermeister-ist-jetzt-im-amt/#comment-61</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 14:55:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1520#comment-61</guid>

					<description><![CDATA[Andree Stein, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, erklärte seine Anwesenheit bei der konstituierenden Sitzung des Welschneudorfer Ortsgemeinderates so: Er sei nicht da, um zu Einfluss zu nehmen, sondern um zu unterstützen und Dank auszusprechen. Sein Dank galt allen Ratsmitgliedern, die auch in Erwartung von Kritik aus der Bürgerschaft bereit seien, dieses Amt zu übernehmen.
Dennoch: Nachdem schon im Zusammenhang mit der Ortsgemeinderatswahl Fragen offen geblieben waren, ließ auch das Vorspiel zur Vereidigung und Amtseinführung des von der Mehrheit der Bürger gewählten Ortsbürgermeisters am Ende die Frage offen, ob hier nicht tatsächlich sachkundige Unterstützung vonnöten gewesen wäre.
Anlass dazu gibt bei näherem Hinsehen einmal die Erklärung des scheidenden Ortsbürgermeisters Bernd Labonte, der sich gleich vor dem Einstieg in die Tagesordnung als Schriftführer für die kommende Amtsperiode des Gemeinderats präsentierte. Irgendwie aber ging eine ordentliche Abstimmmung über die Vergabe dieser Aufgabe im verbalen Vorgeplänkel zur Tagesordnung unter. Stellt sich also die Frage: Von wem wurde ihm die Aufgabe denn nun offiziell übertragen?
Die zweite Frage stellt sich im Zusammenhang mit der Abstimmung des neuen Rates über die Hauptsatzung. Dieser Tagesordnungspunkt wurde auf Labontes Vorschlag hin vorgezogen und lag somit zwischen der Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder per Handschlag durch Bernd Labonte und der Amtseinführung des neuen Ortsbürgermeisters. Labonte stellte dabei eine - offenbar von ihm erarbeitete - Tischvorlage ohne weitere inhaltliche Erläuterung zur Abstimmung.
Allerdings war Labonte selbst zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Ratsmitglied verpflichtet, denn er konnte sich ja zuvor nicht selbst die Hand schütteln. Erst der neue Ortsbürgermeister machte nach seiner Ernennung und Vereidigung seinen Vorgänger per Handschlag zum ordentlichen Ratsmitglied. Somit bleibt die Frage: Konnte ein nicht vollständig ernannter Rat über einen nicht gerade unwichtigen Tagesordnungspunkt wie die Hauptsatzung überhaupt abstimmen?
So viele Fragen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andree Stein, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, erklärte seine Anwesenheit bei der konstituierenden Sitzung des Welschneudorfer Ortsgemeinderates so: Er sei nicht da, um zu Einfluss zu nehmen, sondern um zu unterstützen und Dank auszusprechen. Sein Dank galt allen Ratsmitgliedern, die auch in Erwartung von Kritik aus der Bürgerschaft bereit seien, dieses Amt zu übernehmen.<br />
Dennoch: Nachdem schon im Zusammenhang mit der Ortsgemeinderatswahl Fragen offen geblieben waren, ließ auch das Vorspiel zur Vereidigung und Amtseinführung des von der Mehrheit der Bürger gewählten Ortsbürgermeisters am Ende die Frage offen, ob hier nicht tatsächlich sachkundige Unterstützung vonnöten gewesen wäre.<br />
Anlass dazu gibt bei näherem Hinsehen einmal die Erklärung des scheidenden Ortsbürgermeisters Bernd Labonte, der sich gleich vor dem Einstieg in die Tagesordnung als Schriftführer für die kommende Amtsperiode des Gemeinderats präsentierte. Irgendwie aber ging eine ordentliche Abstimmmung über die Vergabe dieser Aufgabe im verbalen Vorgeplänkel zur Tagesordnung unter. Stellt sich also die Frage: Von wem wurde ihm die Aufgabe denn nun offiziell übertragen?<br />
Die zweite Frage stellt sich im Zusammenhang mit der Abstimmung des neuen Rates über die Hauptsatzung. Dieser Tagesordnungspunkt wurde auf Labontes Vorschlag hin vorgezogen und lag somit zwischen der Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder per Handschlag durch Bernd Labonte und der Amtseinführung des neuen Ortsbürgermeisters. Labonte stellte dabei eine &#8211; offenbar von ihm erarbeitete &#8211; Tischvorlage ohne weitere inhaltliche Erläuterung zur Abstimmung.<br />
Allerdings war Labonte selbst zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Ratsmitglied verpflichtet, denn er konnte sich ja zuvor nicht selbst die Hand schütteln. Erst der neue Ortsbürgermeister machte nach seiner Ernennung und Vereidigung seinen Vorgänger per Handschlag zum ordentlichen Ratsmitglied. Somit bleibt die Frage: Konnte ein nicht vollständig ernannter Rat über einen nicht gerade unwichtigen Tagesordnungspunkt wie die Hauptsatzung überhaupt abstimmen?<br />
So viele Fragen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Listen sind zu, einige Fragen offen von Ronald Hoenig		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/die-listen-sind-zu-einige-fragen-offen/#comment-59</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ronald Hoenig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2019 07:25:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1419#comment-59</guid>

					<description><![CDATA[Ist die Demokratie in Welschneudorf zu Ende? 
Die Bürger und Bürgerinnen haben vor dem 8.April vergebens auf einen Aufruf gewartet, sich als Kandidat um ein Ehrenamt bewerben zu können. Nichts dergleichen war zu lesen. In der Zwischenzeit war man im geheimen  aber doch aktiv. Es wurden zwei Listen gebildet und  die notwendigen mitgliedschaftlich organisierten Vereine gebildet. Bürger und Bürgerinnen die vor dem Bürgermeister ihr Interesse bekundeten, auf einer Liste kandieren zu wollen, wurden damit vertröstet, dass die Listen voll seien.

Tatsache ist, dass eine Liste aus 10 und die andere Liste aus 8 Kandidaten/innen besteht, also noch eine Menge Platz für weitere Kandidaten gewesen wäre. Nein, man wollte unter sich bleiben. Keine bunte Mischung aus allen Schichten der Bevölkerung und kein gerechter Ausgleich von Frau und Mann. Auch wurden nicht alle Ratsmitglieder schriftlich angesprochen, ob sie für eine weitere Amtszeit kandidieren wollen, zwei Ratsmitglieder wurden erst gar nicht gefragt.

Und noch ein Wort zu den Kandidaten: Von insgesamt 18 Kandidaten stellen 2 Familien zusammen 9 Personen! Natürlich legal, aber demokratisch?

Da ruft die Landesregierung die Bürger auf, sich zum Ehrenamt durch Taten zu bekennen, es gibt Auszeichungen und Ehrungen dafür, und in Welschneudorf?  Dies alles unter den Augen eines Ortsbürgermeisters und Wahlleiters, der Mitglied im Verbandsgemeinderat ist und wohl auch nach der Wahl wieder sein wird und für den Kreistag kandidiert.  Wo ist die von der Landesregierung geforderte Transparenz? Und letztendlich: wo bleibt die demokratische Verantwortung der handelnden Personen? Offensichtlich will man unter sich bleiben!


Ronald Hoenig, Welschneudorf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Demokratie in Welschneudorf zu Ende?<br />
Die Bürger und Bürgerinnen haben vor dem 8.April vergebens auf einen Aufruf gewartet, sich als Kandidat um ein Ehrenamt bewerben zu können. Nichts dergleichen war zu lesen. In der Zwischenzeit war man im geheimen  aber doch aktiv. Es wurden zwei Listen gebildet und  die notwendigen mitgliedschaftlich organisierten Vereine gebildet. Bürger und Bürgerinnen die vor dem Bürgermeister ihr Interesse bekundeten, auf einer Liste kandieren zu wollen, wurden damit vertröstet, dass die Listen voll seien.</p>
<p>Tatsache ist, dass eine Liste aus 10 und die andere Liste aus 8 Kandidaten/innen besteht, also noch eine Menge Platz für weitere Kandidaten gewesen wäre. Nein, man wollte unter sich bleiben. Keine bunte Mischung aus allen Schichten der Bevölkerung und kein gerechter Ausgleich von Frau und Mann. Auch wurden nicht alle Ratsmitglieder schriftlich angesprochen, ob sie für eine weitere Amtszeit kandidieren wollen, zwei Ratsmitglieder wurden erst gar nicht gefragt.</p>
<p>Und noch ein Wort zu den Kandidaten: Von insgesamt 18 Kandidaten stellen 2 Familien zusammen 9 Personen! Natürlich legal, aber demokratisch?</p>
<p>Da ruft die Landesregierung die Bürger auf, sich zum Ehrenamt durch Taten zu bekennen, es gibt Auszeichungen und Ehrungen dafür, und in Welschneudorf?  Dies alles unter den Augen eines Ortsbürgermeisters und Wahlleiters, der Mitglied im Verbandsgemeinderat ist und wohl auch nach der Wahl wieder sein wird und für den Kreistag kandidiert.  Wo ist die von der Landesregierung geforderte Transparenz? Und letztendlich: wo bleibt die demokratische Verantwortung der handelnden Personen? Offensichtlich will man unter sich bleiben!</p>
<p>Ronald Hoenig, Welschneudorf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Neues Baugebiet trotz Fragezeichen von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/neues-baugebiet-trotz-offener-fragen/#comment-58</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 12:29:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1413#comment-58</guid>

					<description><![CDATA[Geschickt platzierte Ortsbürgermeister Bernd Labonte zwei Tage vor der Kommunalwahl seinen Bericht &quot;Aus der letzten Sitzung des  Ortsgemeinderates ...&quot; im jüngsten Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur. Im offiziellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Welschneudorf ist dabei die Rede von &quot;moderater Baulanderschließung&quot; und &quot;Zielen der &quot;Innenverdichtung&quot; und Leerstandsverhinderung durch eine offene Genehmigungspraxis und gezielter finanzieller Förderung&quot;.
Abgesehen davon, dass der Rat mit restriktiver Genehmigungsstrategie kaum erreichen würde, dass jemand ein innerorts angebotenes bebautes Grundstück gerne kaufen würde, so bewegt sich die Förderung bisher lediglich im Rahmen der üblichen finanziellen Unterstützung bei Renovierungsmaßnahmen im Altbestand. Ein Konzept für eine zukunftsträchtige bauliche Innenentwicklung ist das noch lange nicht. Und ebenso lange wie die Ausweisung und Erschließung des letzten Baugebietes zurückliegt (2013) und trotz aller politischer Vorgaben hat dieser Rat keine Energie in ein umfassendes und zukunftsträchtiges Konzept zur   Bauentwicklung im Ortskern investiert. Stattdessen hat die Gemeindeverwaltung lediglich bei Besitzern innerörtlicher Grundstücke nachgefragt, ob sie verkaufen wollten - mit dem entsprechenden negativen Ergebnis. Mit einem ausgeklügelten Entwicklungskonzept  hätte man auch zögernden Grundstücksbesitzern einen Verkauf wohl eher schmackhaft machen können.
Dass es bisher keine größere Zahl an leerstehenden Häusern gibt, ist wohl eher der Initiative und dem Engagement von Privatleuten als dem Ideenreichtum des Rates zu verdanken. Bei der zu erwartenden demographischen Entwicklung wird die Zahl im Ortskern zum Verkauf stehender Gebäude sicher nicht abnehmen. Doch der Gemeinderat hat mit dem Beschluss für ein weiteres ortskernfernes Baugebiet einer sinnvollen innerörtlichen Entwicklung neue Konkurrenz beschert, denn nach eigenen Aussagen handelt es sich bei den Interessenten für einen Bauplatz im geplanten Baugebiet überwiegend um Personen aus dem Dorf oder mit verwandschaftlichen Bezügen zum Dorf.  Und wer wenn nicht solche Interessenten sind als Ansprechpartner für eine positive Entwicklung des Ortskerns besonders geeignet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschickt platzierte Ortsbürgermeister Bernd Labonte zwei Tage vor der Kommunalwahl seinen Bericht &#8222;Aus der letzten Sitzung des  Ortsgemeinderates &#8230;&#8220; im jüngsten Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur. Im offiziellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Welschneudorf ist dabei die Rede von &#8222;moderater Baulanderschließung&#8220; und &#8222;Zielen der &#8222;Innenverdichtung&#8220; und Leerstandsverhinderung durch eine offene Genehmigungspraxis und gezielter finanzieller Förderung&#8220;.<br />
Abgesehen davon, dass der Rat mit restriktiver Genehmigungsstrategie kaum erreichen würde, dass jemand ein innerorts angebotenes bebautes Grundstück gerne kaufen würde, so bewegt sich die Förderung bisher lediglich im Rahmen der üblichen finanziellen Unterstützung bei Renovierungsmaßnahmen im Altbestand. Ein Konzept für eine zukunftsträchtige bauliche Innenentwicklung ist das noch lange nicht. Und ebenso lange wie die Ausweisung und Erschließung des letzten Baugebietes zurückliegt (2013) und trotz aller politischer Vorgaben hat dieser Rat keine Energie in ein umfassendes und zukunftsträchtiges Konzept zur   Bauentwicklung im Ortskern investiert. Stattdessen hat die Gemeindeverwaltung lediglich bei Besitzern innerörtlicher Grundstücke nachgefragt, ob sie verkaufen wollten &#8211; mit dem entsprechenden negativen Ergebnis. Mit einem ausgeklügelten Entwicklungskonzept  hätte man auch zögernden Grundstücksbesitzern einen Verkauf wohl eher schmackhaft machen können.<br />
Dass es bisher keine größere Zahl an leerstehenden Häusern gibt, ist wohl eher der Initiative und dem Engagement von Privatleuten als dem Ideenreichtum des Rates zu verdanken. Bei der zu erwartenden demographischen Entwicklung wird die Zahl im Ortskern zum Verkauf stehender Gebäude sicher nicht abnehmen. Doch der Gemeinderat hat mit dem Beschluss für ein weiteres ortskernfernes Baugebiet einer sinnvollen innerörtlichen Entwicklung neue Konkurrenz beschert, denn nach eigenen Aussagen handelt es sich bei den Interessenten für einen Bauplatz im geplanten Baugebiet überwiegend um Personen aus dem Dorf oder mit verwandschaftlichen Bezügen zum Dorf.  Und wer wenn nicht solche Interessenten sind als Ansprechpartner für eine positive Entwicklung des Ortskerns besonders geeignet?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wohngebiet, Straßenausbau und Konzessionsverträge sind Themen im Rat von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/wohngebiet-und-strassenausbau-sind-themen-im-rat/#comment-55</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 10:15:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1148#comment-55</guid>

					<description><![CDATA[Dorfentwicklung tut not, gerade in Zeiten, in denen es viele junge Leute in die Städte zieht. Die Gemeinde Welschneudorf hat in den vergangenen Jahrzehnten mit den Baugebieten &quot;Bornwiese&quot; und &quot;In den Stömpen&quot; eine Ansiedlungspolitik in den Randbereichen der Gemarkung angestoßen, die zwar bei Bauwilligen auf unmittelbare positive Resonanz stieß, über deren siedlungspolitisches wie auch  gestalterisches Ergebnis aber durchaus gestritten werden kann. Die vor allem in den 1980er und 90er Jahren beliebte, architektonisch meist ungeregelte Bebauung der Randgebiete wird auch von Fachleuten inzwischen kritisch betrachtet.
Wesentliches Stichwort der aktuellen Diskussion über das Thema Dorfentwicklung ist die in vielen Landgemeinden drohende bauliche wie auch soziale Verödung der Dorfkerne sowie der stetige Schwund an Versorgungsinfrastruktur. Welschneudorf ist in dieser Hinsicht NOCH eine große Ausnahme: Es gibt im &quot;alten&quot; Dorfkern zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Gaststätten, Handwerker und auch Ärzte. Leerstände hatte die Gemeinde bisher nur selten zu beklagen, und wenn doch, hieß die Lösung: Abriss.
Doch auch an Welschneudorf geht der demographische Wandel nicht vorbei. Dies bedeutet, dass vor allem im Dorfzentrum in Zukunft bei einer größer werdenden Zahl von Wohnungen oder Gebäuden Leerstand drohen kann. Ob ein inzwischen Jahrzehnte alter Dorfentwicklungsplan den aktuellen Anforderungen an eine zukunftsträchtige, nachhaltige und ökologisch verträgliche Siedlungsentwicklung noch gerecht werden kann, ist zumindest zweifelhaft.  Ein ausschließliches Weiterwuchern der Randgebiete jedenfalls wäre fatal.
Bevor also der Gemeinderat jetzt für ein weiteres riesiges Baugebiet im Randbereich von Welschneudorf voreilig Fakten schafft, muss ein Gesamtkonzept her, das die Entwicklung im Dorfkern gleichermaßen berücksicht. Ein solches Konzept sollte aber nicht allein in den Händen des Gemeinderates liegen, es ist vielmehr eine Aufgabe für die gesamte Dorfbevölkerung. Hier käme also eine Dorfmoderation ins Spiel, die alle Bürger dazu einlädt, sich an der Entwicklung von Konzepten für die verschiedensten Themen zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn es gibt sowohl eine Reihe von Fördertöpfen als auch einen umfangreichen Ideenpool, aus denen die Gemeinde schöpfen könnte. Die Ratsmitglieder sind also gefordert, diesen  Schritt zu tun, mit dem auch die Dorfgemeinschaft weiter entwickelt und gefestigt werden könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dorfentwicklung tut not, gerade in Zeiten, in denen es viele junge Leute in die Städte zieht. Die Gemeinde Welschneudorf hat in den vergangenen Jahrzehnten mit den Baugebieten &#8222;Bornwiese&#8220; und &#8222;In den Stömpen&#8220; eine Ansiedlungspolitik in den Randbereichen der Gemarkung angestoßen, die zwar bei Bauwilligen auf unmittelbare positive Resonanz stieß, über deren siedlungspolitisches wie auch  gestalterisches Ergebnis aber durchaus gestritten werden kann. Die vor allem in den 1980er und 90er Jahren beliebte, architektonisch meist ungeregelte Bebauung der Randgebiete wird auch von Fachleuten inzwischen kritisch betrachtet.<br />
Wesentliches Stichwort der aktuellen Diskussion über das Thema Dorfentwicklung ist die in vielen Landgemeinden drohende bauliche wie auch soziale Verödung der Dorfkerne sowie der stetige Schwund an Versorgungsinfrastruktur. Welschneudorf ist in dieser Hinsicht NOCH eine große Ausnahme: Es gibt im &#8222;alten&#8220; Dorfkern zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Gaststätten, Handwerker und auch Ärzte. Leerstände hatte die Gemeinde bisher nur selten zu beklagen, und wenn doch, hieß die Lösung: Abriss.<br />
Doch auch an Welschneudorf geht der demographische Wandel nicht vorbei. Dies bedeutet, dass vor allem im Dorfzentrum in Zukunft bei einer größer werdenden Zahl von Wohnungen oder Gebäuden Leerstand drohen kann. Ob ein inzwischen Jahrzehnte alter Dorfentwicklungsplan den aktuellen Anforderungen an eine zukunftsträchtige, nachhaltige und ökologisch verträgliche Siedlungsentwicklung noch gerecht werden kann, ist zumindest zweifelhaft.  Ein ausschließliches Weiterwuchern der Randgebiete jedenfalls wäre fatal.<br />
Bevor also der Gemeinderat jetzt für ein weiteres riesiges Baugebiet im Randbereich von Welschneudorf voreilig Fakten schafft, muss ein Gesamtkonzept her, das die Entwicklung im Dorfkern gleichermaßen berücksicht. Ein solches Konzept sollte aber nicht allein in den Händen des Gemeinderates liegen, es ist vielmehr eine Aufgabe für die gesamte Dorfbevölkerung. Hier käme also eine Dorfmoderation ins Spiel, die alle Bürger dazu einlädt, sich an der Entwicklung von Konzepten für die verschiedensten Themen zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn es gibt sowohl eine Reihe von Fördertöpfen als auch einen umfangreichen Ideenpool, aus denen die Gemeinde schöpfen könnte. Die Ratsmitglieder sind also gefordert, diesen  Schritt zu tun, mit dem auch die Dorfgemeinschaft weiter entwickelt und gefestigt werden könnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verein fürchtet &#8222;Dominoeffekt&#8220; bei Schließung der Kirche von Kurt Merz, Lindenweg		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/verein-fuerchtet-dominoeffekt-bei-schliessung-der-kirche/#comment-54</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kurt Merz, Lindenweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 15:29:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1105#comment-54</guid>

					<description><![CDATA[„Lasst die Kirche im Dorf“ - nicht nur eine Sache des Geldes

Unabhängig, ob es sich um die Ware „Geld“ der NASPA oder das vermeintlich kulturelle Gut „religiöser Glaube“ der römisch-katholischen Kirche handelt, Standortentscheidungen, egal ob in dörflichen oder auch anderen urbanen Strukturen, werden von den dafür Verantwortlichen seit jeher nach Bedarf und besonders nach Rendite getroffen. 

Es ist meiner Meinung nach Ausdruck ewig gestrigen Gedankengutes unseres Ortsbürgermeisters, zwanghaft an Traditionen festzuhalten, die absehbar unausweichlich vom Niedergang betroffen sind. Die Tendenz zum Rückzug der Kirche wurde schon in meiner Jugendzeit von den sogenannten Eliten der römisch-katholischen Kirche - vom Papst bis zum Dorfpfarrer - vorausschauend erkannt und zunächst drohend, später faktisch beschrieben. Wir wurden also nicht überrascht. Die Individualisierung der Gesellschaft verhielt sich konträr zu den Bemühungen des Klerus, Gläubige, wie historisch gewohnt, als leicht zu beeinflussende Masse zu behandeln. Mangelnde moralische Autorität des Klerus tat ein Übriges und führte zur großen Fluktuation und damit vermutlich schwindenden Einnahmen aus Kirchensteuer – meines Erachtens der Hauptgrund für die Strukturreform.

Nun ist der Ernstfall eingetreten. Und unser Bürgermeister macht, wie bei der Entscheidung der NASPA,  den hilflosen, albernen Versuch, dem Unausweichlichen mit populistischen, konservativen Maßnahmen zu begegnen: Wieder, wie bei der angeregten zusätzlichen Versicherung gegen Starkregen im letzten Jahr, werden wir in diesem Falle aufgefordert, unser Bestes, nämlich unser meist sauer verdientes Geld, für eine weitere Welschneudorfer Schimäre auszugeben.

Sehr geehrter Herr Labonte, die Großzahl der Gläubigen geben bereits den „Zehnten“ ihrer Steuerabgaben an ihre Kirche und haben ein Anrecht darauf, dass ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird. Natürlich wünschen wir uns mit allem Recht, dass dies in Einrichtungen, die uns nützen, wie zum Beispiel in Kindergärten, sichtbar wird. 

Aber was, wenn nicht? Dann benötigen wir modernere Ansätze als das zahnlose Festhalten an Bestehendem. Geben wir dem religiösen Leben selbstverständlich seinen Raum! – Aber nicht im öffentlichen Leben, denn Glaube ist eine intime, private Angelegenheit. Machen wir uns für eine Trennung von Staat und Kirche – also auch von Kommune und Kirche vor Ort, mit allen Rechten aber auch Pflichten ihrer Protagonisten, stark. Was wir von Muslimen, Juden und Mitgliedern anderer Glaubensrichtungen verlangen, sollte auch für Christen gelten. Die Zeiten, in denen die Kirche zur  moralischen Instanz stilisiert wurde und so ihren Platz in unserem Wertesystem hatte, sind neben üblen Vorgängen spätestens seit Tebartz-van Elst passé. 

Die Distanzierung der „Kirche“ mit ihren Strukturen von ihrer Klientel bietet uns als liberalisierten und demokratisierten Bürgern doch ungemeine Chancen. Wir müssen sie nur richtig nutzen – ohne Larmoyanz und mit kühlem Sachverstand. Für mehr kreative kommunale Gestaltung, wenn notwendig, auch in den kommunalen Aufsichtsgremien – das wäre die originäre Aufgabe unseres Ortsvorstandes - und vielleicht mehr unaufdringliche und erlebbare Religiosität.

Ob das in einem Verein, der noch nicht einmal in dem Koordinatensystem kirchlicher Verwaltungshierarchie  seinen gestaltenden Platz hat, leistbar ist? Ich „glaube“ nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Lasst die Kirche im Dorf“ &#8211; nicht nur eine Sache des Geldes</p>
<p>Unabhängig, ob es sich um die Ware „Geld“ der NASPA oder das vermeintlich kulturelle Gut „religiöser Glaube“ der römisch-katholischen Kirche handelt, Standortentscheidungen, egal ob in dörflichen oder auch anderen urbanen Strukturen, werden von den dafür Verantwortlichen seit jeher nach Bedarf und besonders nach Rendite getroffen. </p>
<p>Es ist meiner Meinung nach Ausdruck ewig gestrigen Gedankengutes unseres Ortsbürgermeisters, zwanghaft an Traditionen festzuhalten, die absehbar unausweichlich vom Niedergang betroffen sind. Die Tendenz zum Rückzug der Kirche wurde schon in meiner Jugendzeit von den sogenannten Eliten der römisch-katholischen Kirche &#8211; vom Papst bis zum Dorfpfarrer &#8211; vorausschauend erkannt und zunächst drohend, später faktisch beschrieben. Wir wurden also nicht überrascht. Die Individualisierung der Gesellschaft verhielt sich konträr zu den Bemühungen des Klerus, Gläubige, wie historisch gewohnt, als leicht zu beeinflussende Masse zu behandeln. Mangelnde moralische Autorität des Klerus tat ein Übriges und führte zur großen Fluktuation und damit vermutlich schwindenden Einnahmen aus Kirchensteuer – meines Erachtens der Hauptgrund für die Strukturreform.</p>
<p>Nun ist der Ernstfall eingetreten. Und unser Bürgermeister macht, wie bei der Entscheidung der NASPA,  den hilflosen, albernen Versuch, dem Unausweichlichen mit populistischen, konservativen Maßnahmen zu begegnen: Wieder, wie bei der angeregten zusätzlichen Versicherung gegen Starkregen im letzten Jahr, werden wir in diesem Falle aufgefordert, unser Bestes, nämlich unser meist sauer verdientes Geld, für eine weitere Welschneudorfer Schimäre auszugeben.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Labonte, die Großzahl der Gläubigen geben bereits den „Zehnten“ ihrer Steuerabgaben an ihre Kirche und haben ein Anrecht darauf, dass ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird. Natürlich wünschen wir uns mit allem Recht, dass dies in Einrichtungen, die uns nützen, wie zum Beispiel in Kindergärten, sichtbar wird. </p>
<p>Aber was, wenn nicht? Dann benötigen wir modernere Ansätze als das zahnlose Festhalten an Bestehendem. Geben wir dem religiösen Leben selbstverständlich seinen Raum! – Aber nicht im öffentlichen Leben, denn Glaube ist eine intime, private Angelegenheit. Machen wir uns für eine Trennung von Staat und Kirche – also auch von Kommune und Kirche vor Ort, mit allen Rechten aber auch Pflichten ihrer Protagonisten, stark. Was wir von Muslimen, Juden und Mitgliedern anderer Glaubensrichtungen verlangen, sollte auch für Christen gelten. Die Zeiten, in denen die Kirche zur  moralischen Instanz stilisiert wurde und so ihren Platz in unserem Wertesystem hatte, sind neben üblen Vorgängen spätestens seit Tebartz-van Elst passé. </p>
<p>Die Distanzierung der „Kirche“ mit ihren Strukturen von ihrer Klientel bietet uns als liberalisierten und demokratisierten Bürgern doch ungemeine Chancen. Wir müssen sie nur richtig nutzen – ohne Larmoyanz und mit kühlem Sachverstand. Für mehr kreative kommunale Gestaltung, wenn notwendig, auch in den kommunalen Aufsichtsgremien – das wäre die originäre Aufgabe unseres Ortsvorstandes &#8211; und vielleicht mehr unaufdringliche und erlebbare Religiosität.</p>
<p>Ob das in einem Verein, der noch nicht einmal in dem Koordinatensystem kirchlicher Verwaltungshierarchie  seinen gestaltenden Platz hat, leistbar ist? Ich „glaube“ nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu &#8222;Verwahrloste&#8220; Wegeränder? von Kurt Merz		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/verwahrloste-wegeraender/#comment-53</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kurt Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 13:16:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1067#comment-53</guid>

					<description><![CDATA[Hier ein paar weitere Gedanken zum Thema „Verwahrloste Wegränder“: Ich stimme dem Kommentar von Herbert A. Eberth aus tiefster Überzeugung zu. Es wundert mich nur, dass die Kommune Welschneudorf in Person von Herrn Bernd Labonte den Naturschutz für sich entdeckt. Das kenne ich anders:

So konnte ich beobachten, dass Feldhecken durch die Kommune in der Blühphase u. a. von Weißdorn im April und Mai geschnitten wurden. Die Konsequenz: Der Imker, der ca. 25 Bienenvölker in dem Gebiet betreute, mußte in der Phase die Bienenstöcke wandern, um seine Völker vor dem Hungertod zu retten. (Hier ist Herr Labonte ja auch geläutert, wenn ich seine belehrenden Einlassungen zu diesem Thema in diesem Frühjahr richtig interpretiere).

Bewirtschaftung von ausgewiesenen „naturbelassenen“ Ausgleichsflächen im Besitz der Kommune zum Zwecke der Heuwerbung vor dem 1. Juli (im Jahre 2016 im Bereich Bad Emser und Nassauer Landstraße).

Müllablagerung am „Ärpelberg“, ursächlich verursacht durch die Kommune, mussten nach Intervention auf Anweisung der Kreisbehörde beseitigt werden.

Bei dem Martinfeuer im Jahre 2013 wurde unter anderem schadstoffhaltiges gesundheitsschädliches Holz verbrannt, das aus ursprünglich gemeindeeigenen Gebäudeteilen stammte. Sicher gestellte Asservaten verschwanden auf wundersame Weise bei der polizeilichen Aufarbeitung.
 
Nicht notwendig halte ich auch die Vernichtung von Biotopflächen in den Jahren 2013/14, mit meines Erachtens einmaliger Fauna. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Einlassung der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, die ohne konkrete Überprüfung erklärte, dass es sich bei den beobachteten Schlangen um „jugoslawische“ Äskulapnattern handeln könnte, die nicht schützenswürdig seien. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Meiner Ansicht nach wurden Waldflächen zwischen „Großer Dielkopf“ und „Kreideberg“ auf unnatürliche Art und Weise durch Ab- und Einleitung in das kommunale Kanalsystem entwässert, mit der Inkaufnahme von Überschwemmungen im Ortsbereich.

Windschutzhecken in der Gemarkung Welschneudorf wurden durch Eingriffe der Gemeinde zu „Baumplantagen“ umgewandelt, wodurch sie ihre zugedachte natürliche Schutzfunktion verloren haben, mit der Folge, dass Kulturflächen durch Beschattung und Wurzelwerk geschädigt werden.

So betrachtet tragen die „Naturschutz“-Einlassungen von Herrn Labonte den Mantel der Satire und den Hauch von Populismus, um bei einem Minderheiten-Klientel Pluspunkte zu erheischen – oder sind es doch wirtschaftliche Erwägungen, um den Gemeindearbeiter endlich an die Brennpunkte der gemeindlichen Pflege (u. a. Dorfplatz und Friedhof) heranzuführen?
&lt;div style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;Kurt Merz, Lindenweg&lt;br&gt;
&lt;/div&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar weitere Gedanken zum Thema „Verwahrloste Wegränder“: Ich stimme dem Kommentar von Herbert A. Eberth aus tiefster Überzeugung zu. Es wundert mich nur, dass die Kommune Welschneudorf in Person von Herrn Bernd Labonte den Naturschutz für sich entdeckt. Das kenne ich anders:</p>
<p>So konnte ich beobachten, dass Feldhecken durch die Kommune in der Blühphase u. a. von Weißdorn im April und Mai geschnitten wurden. Die Konsequenz: Der Imker, der ca. 25 Bienenvölker in dem Gebiet betreute, mußte in der Phase die Bienenstöcke wandern, um seine Völker vor dem Hungertod zu retten. (Hier ist Herr Labonte ja auch geläutert, wenn ich seine belehrenden Einlassungen zu diesem Thema in diesem Frühjahr richtig interpretiere).</p>
<p>Bewirtschaftung von ausgewiesenen „naturbelassenen“ Ausgleichsflächen im Besitz der Kommune zum Zwecke der Heuwerbung vor dem 1. Juli (im Jahre 2016 im Bereich Bad Emser und Nassauer Landstraße).</p>
<p>Müllablagerung am „Ärpelberg“, ursächlich verursacht durch die Kommune, mussten nach Intervention auf Anweisung der Kreisbehörde beseitigt werden.</p>
<p>Bei dem Martinfeuer im Jahre 2013 wurde unter anderem schadstoffhaltiges gesundheitsschädliches Holz verbrannt, das aus ursprünglich gemeindeeigenen Gebäudeteilen stammte. Sicher gestellte Asservaten verschwanden auf wundersame Weise bei der polizeilichen Aufarbeitung.</p>
<p>Nicht notwendig halte ich auch die Vernichtung von Biotopflächen in den Jahren 2013/14, mit meines Erachtens einmaliger Fauna. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Einlassung der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, die ohne konkrete Überprüfung erklärte, dass es sich bei den beobachteten Schlangen um „jugoslawische“ Äskulapnattern handeln könnte, die nicht schützenswürdig seien. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.</p>
<p>Meiner Ansicht nach wurden Waldflächen zwischen „Großer Dielkopf“ und „Kreideberg“ auf unnatürliche Art und Weise durch Ab- und Einleitung in das kommunale Kanalsystem entwässert, mit der Inkaufnahme von Überschwemmungen im Ortsbereich.</p>
<p>Windschutzhecken in der Gemarkung Welschneudorf wurden durch Eingriffe der Gemeinde zu „Baumplantagen“ umgewandelt, wodurch sie ihre zugedachte natürliche Schutzfunktion verloren haben, mit der Folge, dass Kulturflächen durch Beschattung und Wurzelwerk geschädigt werden.</p>
<p>So betrachtet tragen die „Naturschutz“-Einlassungen von Herrn Labonte den Mantel der Satire und den Hauch von Populismus, um bei einem Minderheiten-Klientel Pluspunkte zu erheischen – oder sind es doch wirtschaftliche Erwägungen, um den Gemeindearbeiter endlich an die Brennpunkte der gemeindlichen Pflege (u. a. Dorfplatz und Friedhof) heranzuführen?</p>
<div style="text-align: right;">Kurt Merz, Lindenweg
</div>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu &#8222;Verwahrloste&#8220; Wegeränder? von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/verwahrloste-wegeraender/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 12:33:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=1067#comment-52</guid>

					<description><![CDATA[Bernd Labonte hat Recht: Die Natur ist kein durchgestyltes Wohnzimmer, vor dessen Tür man sich die Füße abtreten muss. Wer so etwas erwartet, sollte seinen eigenen Garten dazu nutzen. Wohin das am Ende führt, kann man an der wachsenden Roten Liste aussterbender Tier- und Pflanzenarten ablesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Labonte hat Recht: Die Natur ist kein durchgestyltes Wohnzimmer, vor dessen Tür man sich die Füße abtreten muss. Wer so etwas erwartet, sollte seinen eigenen Garten dazu nutzen. Wohin das am Ende führt, kann man an der wachsenden Roten Liste aussterbender Tier- und Pflanzenarten ablesen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Vereine von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/vereine/#comment-33</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 16:14:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.de/vereine/#comment-33</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.wir-in-welschneudorf.info/vereine/#comment-31&quot;&gt;Sandra Sattler&lt;/a&gt;.

Kinderturnen soll meines Wissens mit der Wiedereröffnung der Halle auch wieder angeboten werden. Infos unter 02608 13 67.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.wir-in-welschneudorf.info/vereine/#comment-31">Sandra Sattler</a>.</p>
<p>Kinderturnen soll meines Wissens mit der Wiedereröffnung der Halle auch wieder angeboten werden. Infos unter 02608 13 67.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Winterdienst: Nicht nur Gemeinde in der Pflicht von Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/winterdienst-nicht-nur-gemeinde-in-der-pflicht/#comment-32</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 16:04:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wir-in-welschneudorf.info/?p=901#comment-32</guid>

					<description><![CDATA[Vor Jahren war es während des Winters im Birkenweg noch ein alltägliches Bild: geschlossene Schneedecke auf der Straße. Die Kinder (und nicht nur die aus dem Birkenweg) freuten sich: Sie konnten hier wunderbar Schlitten fahren. Das war auch dann möglich, wenn Autos geparkt waren. Voraussetzung: Sie waren möglichst auf der selben Straßenseite abgestellt.
Das alles wäre durchaus auch heute noch möglich, wenn - mit Ausnahme der Anlieger natürlich - die übrigen Autofahrer im Umfeld anstelle des steilen Birkenweges die weniger steile und deutlich breitere Arzbacher Straße als Fahrtstrecke nutzen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Jahren war es während des Winters im Birkenweg noch ein alltägliches Bild: geschlossene Schneedecke auf der Straße. Die Kinder (und nicht nur die aus dem Birkenweg) freuten sich: Sie konnten hier wunderbar Schlitten fahren. Das war auch dann möglich, wenn Autos geparkt waren. Voraussetzung: Sie waren möglichst auf der selben Straßenseite abgestellt.<br />
Das alles wäre durchaus auch heute noch möglich, wenn &#8211; mit Ausnahme der Anlieger natürlich &#8211; die übrigen Autofahrer im Umfeld anstelle des steilen Birkenweges die weniger steile und deutlich breitere Arzbacher Straße als Fahrtstrecke nutzen würden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
