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Advent: Zeit des Wartens und Hoffens

Advent: Zeit der Besinnung, des Hoffens und Wartens.

Advent – das ist eine besinnliche Zeit der Vorfreude und Vorbereitung, der Stille und der Erwartung. Vier Kerzen am Adventskranz, vier Adventssonntage zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem Heiligen Abend stimmen auf das große Weihnachtsfest ein. Aber wie ist das in diesem Corona-Jahr, in dem alles anders ist?

In der Adventszeit gibt es zahlreiche Traditionen: Adventskalender, Adventslieder, Weihnachtsgeschichten, Plätzchenbacken, Weihnachtsmärkte, Konzerte, Lichterketten – manches davon muss im Jahr 2020 komplett ausfallen. Vielen ist zwischen Abstandhalten und Hygienemaßnahmen nicht nach Feierlichkeiten zumute. Doch gerade in dieser unsicheren Zeit braucht es Halt, Zuversicht, Hoffnung und einen Lichtblick, der Neues verheißt. Das können wir im Advent finden. Denn Advent heißt Ankunft: Christen erwarten die Ankunft Gottes in dieser Welt, als kleines Christkind in der Krippe zu Weihnachten.

Durch die Corona-Pandemie mag sich die Form, wie die Adventszeit und die Vorweihnachtszeit begangen werden kann, verändern. Doch der Inhalt, dass Gott den Menschen nahekommt, bleibt erhalten – und das kann – gerade in dieser Zeit – eine neue Perspektive schenken.

Jahr für Jahr im November/Dezember erinnern sich Christen in der Adventszeit daran, dass Gott in die Welt gekommen ist. Mit den Menschen zu biblischen Zeiten sind heutige Christen in der Hoffnung verbunden, dass sich am Ende alles gut füge: dass das Licht die Dunkelheit besiegt, dass Gott alle Tränen abwischen und dass eine Zeit unendlichen Friedens einkehren wird.

Die Psalmen sind gefüllt mit begnadetem Gottvertrauen. Ein gutes Beispiel gibt etwa der 145. Psalm, dessen Autor davon überzeugt ist, dass Gott es am Ende gut ausgehen lassen wird – dass er die Niedergeschlagenen aufrichtet und die Hungrigen sättigt. Es lohnt sich also, zu warten. Und es ist sinnvoll, sich während des Wartens im Gebet an die guten Erfahrungen mit Gott zu erinnern;

„Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ (Psalm 145,15)

„Wir sind Kinder der Heiligen und warten auf ein Leben, das Gott denen geben wird, die im Glauben treu und fest an ihm bleiben.“ (Tobias 2,17f.)

„Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.“ (Sprüche 10,28)

„Meine Seele wartet auf den Herrn / mehr als die Wächter auf den Morgen.“ (Psalm 130,6)*

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Ihren Freunden eine besinnliche Adventszeit. Denken Sie an schöne Erlebnisse. Denken Sie an Ihre lieben Verstorbenen. Lassen Sie Ruhe in Ihre Seele einkehren. Vertrauen Sie auf Gott.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

* Quelle: https://www.ekd.de/advent-das-warten-in-der-bibel-best-of-bible-uwe-birnstein-31075.htm

Erdwall von Firma Merfels gespendet

Die Welschneudorfer Firma Merfels legte die Verlängerung des Erdwalls an der L 330 kostenlos an.

Im Zuge der Erneuerungsarbeiten an der L330 wurde vom LBM (Landesbetrieb Mobilität) die Leitplanke am Sportgelände verlängert. Nun fehlte noch eine Verlängerung des Dammes (Erdwall) Richtung Sportgelände. Diese Arbeiten gehörten nicht mehr zu den Tätigkeiten des LBM.

Ohne zu zögern hat unser Gemeinderatsmitglied Henning Merfels seine Leute und Maschinen aktiviert um den Damm zu bauen. Henning hat den Damm nicht nur gebaut, sondern auch eingesät. Zusätzlich wurden Findlinge am Fußgängerübergang deponiert, damit Autofahrer keine Abkürzung nehmen können und den neuen Fußweg beschädigen – was leider trotzdem bereits schon wieder erfolgte.

Alle Arbeiten wurden von unserem Gemeinderatsmitglied Henning Merfels selbstlos durchgeführt und der Gemeinde als Geschenk gegeben.

Lieber Henning, ich spreche dir im Namen der Gemeinde Welschneudorf ein ganz herzliches DANKE aus!

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Ein Dutzend Helfer für Welschneudorfer Bürger

Update: Die Nachbarschaftshilfe bietet derzeit Unterstützung für folgende Bereiche an:

  • Einkaufen
  • Haustier hüten oder ausführen
  • Babysitting
  • Arztbesuche, Apothekenbesorgungen
  • Schreibarbeiten (Behördenbriefe und sonstiges)
  • Kleinere Gartenarbeiten, Blumen gießen
  • Kleine handwerkliche Hilfen
  • Hilfe bei der Einrichtung von Computer/Smartphone

Auf der Download-Seite von „Wir in Welschneudorf“ finden Sie jetzt auch eine Liste mit dem Grundsortiment der Metzgerei Lehmler als Hilfestellung für den Fall, dass Sie etwas vorbestellen möchten. Klicken Sie dazu oben in der Seitenleiste einfach auf „Downloads“ und dann auf den entsprechenden Link zur Liste. Anschließend können Sie die Liste auf Ihrem PC oder Smartphone abspeichern. Die Helfer der Aktion „Helfen statt Hamstern“ der Nachbarschaftshilfe Welschneudorf  übernehmen für Personen, die einer Risikogruppe angehören, gerne Bestellung und/oder Anlieferung.

Wie Ortsbürgermeister Günther Perlick jetzt erklärte, stehen schon kurz nach dem Aufruf zur nachbarschaftlichen Hilfe in Krisenzeiten (Helfen statt Hamstern) zwischenzeitlich fast ein Dutzend Menschen zur Unterstützung bereit. Aktuell steht auch eine Sozialpädagogin aus einer Sozialberatungsstelle zur Verfügung. Die Sozialpädagogin kann Menschen bei Behördenangelegenheiten unterstützen:

  • Jobcentern
  • Sozialämtern
  • Elterngeldstellen
  • Familienkassen
  • Ausländerbehörden
  • Energieversorgern  u.ä.

Darüber hinaus bietet die Sozialarbeiterin unseren Einwohnern Hilfe bei Antragstellungen und/oder Durchsetzung von Ansprüchen verschiedener Geldleistungen:

  • Arbeitslosengeld I (ALG I)
  • ALG II (Hartz IV)
  • Kindergeld
  • Wohngeld
  • Bescheidprüfung
  • Widersprüche u.ä.

Laut Ortsbürgermeister Perlick kann auch mit einem ersten notwendigen Schriftverkehr geholfen werden, „wenn zurzeit eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit wegen der derzeitigen Krise eintreten sollte“.

Perlick zeigte sich „dankbar und froh, dass sich so viele Einwohner unseres Ortes zur Hilfe und Unterstützung  anbieten“.

Bei Bedarf können Sie sich unter der Telefonnummer 0 26 08 – 94 38 13 0, per E-Mail unter kontakt(at)wir-in-welschneudorf.info oder beim Ortsbürgermeister (Telefon: 02608-204, E-Mail: gemeinde(at)welschneudorf.de) melden.

Kunststofftank in der Landschaft abgeladen

Die Dreistigkeit kennt anscheinend keine Grenzen. Nun wurde ein alter und unbrauchbarer Kunststofftank (1.000 Ltr.) im „Loch“ entsorgt. Solche Menschen betrügen die Allgemeinheit (hier die Einwohner von Welschneudorf).

Ich bitte alle Einwohner, verstärkt auf solche Vorgänge zu achten. Wenn Sie einen Verursacher entdecken, dann bitte unbedingt bei mir melden, damit ich juristische Schritte einleiten kann.

Die Entsorgung kostet Geld. Dieses Geld wird dem Haushaltsbudget entnommen. So ist es natürlich ebenfalls möglich, ein Budget zu reduzieren.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Waldspielplatz gesperrt

In der jetzigen Ausnahmezeit soll – unter Rücksichtnahme auf alle Menschen – jeglicher Kontakt speziell bei Versammlungen vermieden werden. Zurzeit sind alle Sitzungen innerhalb der Verbandsgemeinde abgesagt. Die Verwaltungen der VG Montabaur sowie auch die Kreisverwaltung haben sogar auf „Home-Office“ umgestellt, um die Bediensteten zu schützen.

Daher werden wir in Welschneudorf ebenfalls in nächster Zeit – bis auf weiteres – jegliche Sitzungen (Gemeinderatssitzung, Einwohnerversammlung, Ausschusssitzungen) aussetzen. Auf Anordnung musste ich u.a. den Waldspielplatz sperren lassen. Sobald es Entwarnung gibt, werden wir wieder zum normalen Dienstbetrieb übergehen.

Die Bürgermeistersprechstunden bleiben jedoch bestehen. Wer Hilfe benötigt oder nur reden möchte, kann mich jederzeit ansprechen.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister