Archiv der Kategorie: Ortsbürgermeister

Vereinsring soll künftig Kirmes planen

Die Zeit wird knapp – das letzte Juni-Wochenende – unsere Kirchweih ist nicht mehr fern. Darum bitte ich alle Vereinsvorsitzenden und ihre Stellvertreter zum Planungstermin am 16. Januar 2020 um 19:00 Uhr in den Schankraum der Kurfürstenhalle.

Ich spreche alle Vereine, Vereinigungen und Verbände an:

  • Sportverein Welschneudorf
  • Tanz-Sport-Verein
  • Förderverein der FFW Welschneudorf
  • Tennisverein
  • Möhnen
  • Förderverein Keks
  • Eintracht Musica Viva
  • Lasst die Kirche im Dorf
  • VDK Ortsverband

An diesem Termin möchten wir die Voraussetzungen zur Gründung eines Vereinsrings schaffen. Als Berater haben wir Herrn Karl Jung, Ortsbürgermeister Oberelbert, eingeladen, da Herr Jung bereits einen Vereinsring gegründet hat.

Wenn unsere Kirmes sowie auch weitere Veranstaltungen in der Zukunft geplant, organisiert und durchgeführt werden sollen, dann brauchen wir viele Mitwirkende. Unser Ort hat so viele Einwohner, die sicherlich Interesse an gemeinsamen Aktivitäten haben. Nur wenn wir gemeinsam anpacken, sind wir stark!

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Nutzung der Sporthalle: Neue Bestimmungen

Es tut mir in der Seele weh, dass ich bereits zum Jahresbeginn – erstmalig in meiner Amtszeit – Sanktionen ankündigen muss. Sicherlich haben meine Vorgänger auf die Nutzungsbedingungen der Kurfürstenhalle einschließlich der Toiletten, Nebenräume und Küche hingewiesen. Die Sauberkeit spielt dabei eine erhebliche Rolle. Ich denke, dass jeder von uns gerade in fremden Räumlichkeiten besonders aufmerksam und rücksichtsvoll ist bzw. sein sollte!

Unser wunderschönes Gebäude – das kurtrierische Jagdzeughaus – wurde in jüngster Vergangenheit für ca. 1,2 Mio € saniert. Ich glaube nicht, dass meine Vorgänger dieses Geld (aller Einwohner, da Steuergeld) nur aus dem Fenster werfen wollten! Ich bitte alle Benutzer des Gemeinschaftsgebäudes, achtsam mit fremdem Gut umzugehen sowie auf absolute Sauberkeit zu achten. Auch dieser Aufruf wurde bereits in der Vergangenheit gegeben. Warum um alles in der Welt kann man nicht achtsam mit fremdem Eigentum umgehen? Wie sieht es mit der sogenannten „Kinderstube“ der Benutzer aus?

Unsere Vereine dürfen das Gebäude kostenlos nutzen! Umso genauer sollte jeder Nutzer – vor allem jedoch die leitenden Personen – auf Sauberkeit und ggf. auf Zerstörungen achten.

Im Dezember wurde die Toilettentür der Behindertentoilette im Foyer eingetreten, sodass der Türrahmen komplett erneuert werden muss. Mittlerweile werden Getränke und Speisen in der Halle genutzt. Speisenreste und Ringe von Getränkeflaschen werden zurück gelassen. Sogar Kaugummis werden einfach in die Gegend gespuckt. Heute am 06. Januar 2020 habe ich persönlich frische Kaugummireste in der Halle gesehen, nachdem eine Sportgruppe die Halle verlassen hatte. Zu diesem Zeitpunkt spreche ich die Betroffenen noch nicht direkt an. Jedoch ab dem erscheinen dieses Artikels wird sanktioniert. Es wird künftig einen Hallenbelegungsplan geben. Die Halle sowie auch alle weiteren Räumlichkeiten dürfen nur noch nach Anmeldung bzw. Eintragung im Hallenbelegungsplan genutzt werden, sodass die jeweiligen Nutzer bekannt sein werden.

Folgende Sanktionen werden festgelegt:

  1. Bei Feststellung von Zuwiderhandlung gegen die Hallenbenutzungsbestimmungen wird bei der erstmaligen Zuwiderhandlung eine Ein-Monatige-Sperre der Hallennutzung erteilt.
  2. Bei wiederholter Zuwiderhandlung wird eine Zwei-Monatige-Sperre erteilt, die bis zur Jahressperre erhöht werden kann.
  3. Alternativ können den betroffenen Nutzern die Reinigungskosten in Höhe von 200 € berechnet werden.

Ich hoffe, dass niemand wegen der jetzt beginnenden Maßnahme beleidigt ist. Wenn seitens der Gemeindeverwaltung nicht durchgegriffen wird, verkommt unser Gemeinschaftseigentum. Ebenso leidet die Werterhaltung des Gebäudes.

An ALLE Nutzer: Achten Sie bitte auf Sauberkeit und vermeiden Sie Beschädigungen! Sollte Jemandem etwas passieren, so kann der Schaden gemeldet und behoben werden. Jeder hat eine Versicherung. Also wo ist da ein Problem?

Bitte helfen Sie mit unser schönes kurtrierisches Jagdzeughaus zu erhalten!

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Die Kirmes 2020 vorbereiten

Unsere Kirmes im Jahr 2020, die Kirchweih in Welschneudorf,  muss wieder vorbereitet werden. Wir möchten dabei der Kirmes wieder den Schwung geben, den sie vor Jahren hatte: Die Welschneudorfer Kirmes für Jung und Alt, mit der Kirchweih-Messe und dem legendären Frühschoppen.

Lasst es uns gemeinsam anpacken! Nur gemeinsam sind wir stark!

Ich lade Sie zu einem Abend im Schankraum der Kurfürstenhalle am 05. Dezember 2019, um 19:00 Uhr, ein. An dem Abend möchten wir Ideen sammeln, Planen und Helfer suchen. Ganz besonders lade ich alle Vorsitzenden der Vereine und Interessengemeinschaften sowie ihre Stellvertreter zu diesem Treffen ein. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und diskutieren/planen mit uns.

Bitte kommt zu diesem Termin, damit unsere Kirmes, die Kirchweih unserer Kirche „St. Johannes der Täufer“ nicht einschläft.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Drückjagd am 30. November

Mit ihrem Wissen über Natur und Wild trägt die Jägerschaft eine besondere Verantwortung für den Naturschutz. Jagen heißt nicht nur, Tiere zu töten. Mit dem Jagdrecht ist rechtlich die „Pflicht zur Hege“ verbunden. Das bedeutet, dass Jägerinnen und Jäger verantwortlich für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft sowie für den Erhalt heimischer Wildtierbestände und ihrer Lebensräume sind. Sie haben zudem den gesetzlichen Auftrag, Wildschäden in Wald und Feld zu minimieren und bei der Prävention von Tierseuchen mitzuhelfen.

Um den Aufgaben der Jägerschaft nachzukommen, wird am Samstag,  30. November 2019, eine Drückjagd durchgeführt. Alle Beteiligten (Jäger und Treiber) sammeln sich am Sportgelände. An diesem Tag wird der Parkraum auch sehr eingeengt sein.

Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, die auf Hochwild (Schalenwild) durchgeführt wird. Hierzu wird mit brauchbaren Hunden und Treibern das Wild vorsichtig aus der Deckung gedrückt, ohne es zu sehr zu treiben. Das so in Bewegung gebrachte Wild kommt den angestellten Schützen möglichst ruhig in Anblick, so dass es sicher und tierschutzgerecht erlegt werden kann. Die Schützen sitzen dabei auf Ansitzeinrichtungen, um möglichst hohe Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Diese sogenannten Ansitzdrückjagden ermöglichen es, einen Wildbestand möglichst effektiv und schonend zu bejagen. Optimalerweise wird die Fläche an ein bis zwei Tagen im Jahr beunruhigt und dann wieder lange Zeit in Ruhe gelassen. (Quellen: Deutscher Jagdverband)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Advent, Advent …

Advent, Advent ein Lichtlein brennt … wer kennt sie nicht, diese Zeilen, die jedes Kind erfreuten, da Weihnachten näher rückte und damit verbunden die Spannung immer größer wurde. Vor allem in der Zeit als es noch nicht so viel Fernsehen gab, als wir noch in der Natur spielten und es noch keine Smart- oder gar Eier-Phones – äh, iPhones – gab. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis diese Geräte anfingen, die persönliche Kommunikation zwischen Menschen zu verändern.

Nun werden die Tage kürzer und dunkler. Überall beginnt man, die Häuser zu schmücken, zu dekorieren. Lichterketten werden angebracht, Kerzen aufgestellt. Die Menschen beginnen sich auf Weihnachten einzustimmen. Die Adventszeit ist eine Tradition. Christen in der ganzen Welt bereiten sich auf Weihnachten vor, weil die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird. Es ist die Ankunft des Herrn – lateinisch „Adventus Domini“ – Advent.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister