Schlagwort-Archive: Gemeinderatssitzung

Erdgasanschlüsse: Rat muss entscheiden

Bauangelegenheiten stehen im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Sitzung des Ortsgemeinderates Welschneudorf am Dienstag, 26. Oktober 2021, 19 Uhr, in der Kurfürstenhalle (Schulstraße). Dabei geht es zum einen um den behindertengerechten Teilumbau eines Einfamilienwohnhauses (Bereich Bleichwiese), zum anderen um den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Friseursalon (Bereich Immenweg).

Darüber hinaus beschäftigt sich der Rat mit dem Bebauungsplan „Im Dielkopffeld“ (Anschluss an die Gasversorgung sowie die Übernahme der Tiefbaukosten durch die Ortsgemeinde).

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Ralf Heibel mit großer Zustimmung gewählt

Ralf Heibel ist der neue Ortsbürgermeister von Welschneudorf. Bei der Direktwahl, die am Sonntag zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfand, stimmten 86,4 Prozent der Wahlberechtigten für den einzigen zur Wahl stehenden Kandidaten, 13,5 Prozent votierten mit Nein. 795 Bürger*innen waren wahlberechtigt, 597 stimmten ab, es gab eine ungültige Stimme. Die Wahlbeteiligung lag somit bei 75 Prozent. Bezogen auf die Gesamtzahl der gültigen Stimmen sprachen sich 515 Bürger für den 53jährigen Polizisten aus, 81 stimmten gegen ihn.

Heibel folgt dem aus gesundheitlichen Gründen im Frühjahr zurückgetretenen Günther Perlick nach, der 2019 ebenfalls per Direktwahl das Amt übernommen hatte. „Ich bin vom Wahlergebnis positiv überrascht“, meinte der frischgebackene Bürgermeister gegenüber WiW und will nun möglichst schnell an die Arbeit gehen: „Es gibt eine Menge zu tun.“ Ralf Heibel mit großer Zustimmung gewählt weiterlesen

Sitzung des Ortsgemeinderates

Die nächste öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Welschneudorf findet statt am Dienstag, 5. November, 19:00 Uhr, im Sitzungsraum des Rathauses (Arzbacher Straße 1). Auf der Tagesordnung stehen neben den Regularien folgende Punkte:

  • Information zur Dorfmoderation
  • Bauvoranfrage für das Flurstück 39/1, Flur 2, Gemarkung Welschneudorf
  • Information zum Bebauungsplan „Im Dielkopffeld“
  • Sportgelände 100-Jahr-Feier
  • 800-Jahr-Feier Ortsgemeinde Welschneudorf
  • Vitrine für Pokale der Vereine
  • Information zur Bedarfsplanung Kindergarten
  • Information zum Forstbetrieb
  • Erstellung bzw. Fortschreibung der Investitionsliste zur Haushaltsplanung 2020 und zur Finanzplanung 2021 bis 2023
  • Einwohnerfragestunde
  • Mitteilungen und Anfragen Sitzung des Ortsgemeinderates weiterlesen

Rat für Beibehaltung der Stromtrasse

Das umstrittene Thema „Ultranet“ beschäftigte erneut den Ortsgemeinderat. Die geplante Gleichstromtrasse, die zwischen Meerbusch-Osterath in Nordrhein-Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg sozusagen huckepack auf vorhandenen Wechselstromtrassen verlaufen soll, führt südlich der Ortslage durch die Welschneudorfer Gemarkung. Die Stromtrasse liegt 340 Meter von der vorhandenen Wohnbebauung entfernt. Die Ratsmitglieder hatten nun zu entscheiden, ob sie eine Verschiebung der Trasse auf 400 Meter fordern und dabei den Verlust von Waldfläche hinnehmen wollen oder ob der derzeitige Abstand von 340 Metern ihnen ausreichend erscheint.

Ortsbürgermeister Bernd Labonte erklärte, der Betreiber halte weiter an der oberirdischen Trassenführung fest. Eine Verkabelung sei dafür im entsprechenden Gesetz nicht vorgesehen. Eine Verschiebung der Trasse bringe einen Verlust von Waldfläche mit sich, und selbst wenn die Trasse im Bereich von Welschneudorf verkabelt würde, gingen immer noch zirka zwei Hektar Wald dadurch verloren. Rat für Beibehaltung der Stromtrasse weiterlesen

„Sehr gute Nachfrage“ auf dem Holzmarkt

Der Forstwirtschaftsplan 2018 wurde bei der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates einstimmig verabschiedet. Der Plan sieht einen Holzeinschlag von insgesamt rund 2200 Festmetern vor, wie der Revierbeamte Gebhard Klein in der Sitzung erläuterte. Der Holzmarkt, so Klein, laufe „rund“, die Fichte sei dabei der „Brotbaum“. Sie steht allerdings mit einer geplanten Einschlagsmenge von 800 Festmetern auf Platz 2 hinter der Buche mit 1150 Festmetern. Den Rest teilen sich Lärche, Eiche und sonstige Laubholzarten. Die Gemeinde rechnet beim Holzverkauf mit einem Erlös von etwa 118.000 Euro. Dem steht ein Produktionsaufwand von etwa 54.000 Euro gegenüber.

Revierbeamter Klein sprach von einer „sehr guten Nachfrage“ auf dem Holzmarkt. Ursache sei vor allem der florierende Baumarkt. Die Preise für Holz seien stabil und er hoffe, dass mögliche weitere Stürme keinen Preisverfall bringen würden. Auch die Brennholznachfrage sei unverändert gut. Probleme für den Holzeinschlag gebe es allerdings durch die hohe Staunässe im Wald. „So extreme Wetterverhältnisse hatten wir noch nicht“, meinte der Revierbeamte mit Blick auf fast ununterbrochene Niederschläge seit Oktober 2017. Dadurch könne es zu Befahrungsschäden beim Einsatz der Holzerntemaschinen kommen. Rückepferde, so Klein auf Nachfrage eines Ratsmitgliedes, seien nur in sehr eingeschränktem Maß einsetzbar. „Sehr gute Nachfrage“ auf dem Holzmarkt weiterlesen