Schlagwort-Archive: Coronakrise

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus weist Ortsbürgermeister Günther Perlick darauf hin, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung am 27. März einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln herausgegeben hat. Die Einhaltungen werden demnach polizeilich überwacht. Der Bußgeldkatalog beinhaltet folgende Angaben:

  • Die Missachtung von Mindestabständen: 100 Euro
  • Verstöße gegen Besuchsverbote und Versammlungen mit mehr als zwei Personen: 200 Euro
  • Missachtung von Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften: 1000 Euro
  • Geschäftsöffnung trotz Verbot: 2500 Euro
  • Schwerwiegende Verstöße: bis zu 25.000 Euro

Der Ortsbürgermeister bittet darum, die „maßregelnden Vorschriften zu beachten, da es anderenfalls recht teuer werden kann“. Leider habe man derzeit keine Wahl als sich „dem Diktat zu unterwerfen“. Darüber hinaus weist er auf mögliche finanzielle Folgen von Betriebsschließungen wie etwa in der Gastronomie oder Kleingewerbetreibenden hin, die von Insolvenz bedroht seien. „Als Ortsbürgermeister, der auch Sozialverantwortung hat, rate ich jedem, sich nicht zu verschulden bzw. wenn möglich, Schulden abzubauen oder gar zu beseitigen“, so  Perlick.

470.000 Anträge auf Kurzarbeit

NÜRNBERG – 31. MÄRZ 2020 (wiw) Die Anzeigen auf Kurzarbeit, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) aufgrund der aktuellen Lage eingehen, sind seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen auf ein neues Höchstniveau angestiegen. Heute hat die BA gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine erste Auswertung für den März veröffentlicht. Demnach sind im März bundesweit rund 470.000 Anzeigen auf Kurzarbeit bei der BA eingegangen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 zeigten durchschnittlich etwa 1.300 Betriebe pro Monat Kurzarbeit an. Im Februar 2020 lag die Zahl der Kurzarbeitsanzeigen noch bei 1.900. Die Nachfrage ist in allen Bundesländern hoch. Die Anzeigen kommen aus nahezu allen Branchen, anders als in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009, als vor allem das verarbeitende Gewerbe betroffen war. Branchenschwerpunkte sind unter anderem der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe. Die oben genannten 470.000 Anzeigen basieren auf einer Sonderauswertung der BA. Sie beinhalten die Anzeigen, die bis zum 27. März 2020 bei der BA eingegangen sind. Diese bilden aber nicht die amtliche Statistik ab. 470.000 Anträge auf Kurzarbeit weiterlesen

Corona bringt saubere Luft

DARMSTADT/WASHINGTON – 30. MÄRZ 2020 (wiw) Wie Satellitenbilder der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und der NASA zeigen, hat der weltweite Ausnahmezustand aufgrund der Coronavirus-Pandemie erhebliche positive Auswirkungen auf die Luftqualität. Wie die Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ berichtet, ergeben sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Ausbruch der Pandemie erhebliche Unterschiede.

Luftverschmutzung über Frankreich im Vergleich: links im März 2019, rechts im März 2020. (Grafik: KNMI/ESA)

Neben Madrid, Paris und Rom hat sich auch über deutschen Städten wie Düsseldorf, Essen, Köln und Frankfurt die Luftqualität deutlich verbessert. Ähnliche Entwicklungen gab es demnach auch in China, insbesondere in der am stärksten betroffenen Region um die Stadt Wuhan. Corona bringt saubere Luft weiterlesen

Waldspielplatz gesperrt

In der jetzigen Ausnahmezeit soll – unter Rücksichtnahme auf alle Menschen – jeglicher Kontakt speziell bei Versammlungen vermieden werden. Zurzeit sind alle Sitzungen innerhalb der Verbandsgemeinde abgesagt. Die Verwaltungen der VG Montabaur sowie auch die Kreisverwaltung haben sogar auf „Home-Office“ umgestellt, um die Bediensteten zu schützen.

Daher werden wir in Welschneudorf ebenfalls in nächster Zeit – bis auf weiteres – jegliche Sitzungen (Gemeinderatssitzung, Einwohnerversammlung, Ausschusssitzungen) aussetzen. Auf Anordnung musste ich u.a. den Waldspielplatz sperren lassen. Sobald es Entwarnung gibt, werden wir wieder zum normalen Dienstbetrieb übergehen.

Die Bürgermeistersprechstunden bleiben jedoch bestehen. Wer Hilfe benötigt oder nur reden möchte, kann mich jederzeit ansprechen.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Helfen statt Hamstern

Update: Die Coronavirus-Krise betrifft uns alle, auch hier in Welschneudorf. Es geht im Augenblick in erster Linie darum, eine schnelle Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden, um das öffentliche Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Dadurch sollen insbesondere gefährdete Personengruppen wie etwa ältere Mitbürger besonders geschützt werden. Das Robert-Koch-Institut nennt als besonders gefährdete Menschen:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
    • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen),
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),
    • Patienten mit einer Krebserkrankung,
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

Alle Bürger sind nicht nur aufgerufen, sich selbst durch Vermeidung sozialer Kontakte zu schützen. Vielmehr geht es auch darum, besonders gefährdeten Personen, vor allem älteren Mitbürgern, bei der Bewältigung ihres Alltags während dieser Krisenzeiten zu helfen. Dazu zählt auch, die Versorgung der Betroffenen etwa mit Lebensmitteln aufrecht zu erhalten.

Wie dringend die Einhaltung von Quarantäne-Vorschriften und Kontakteinschränkungen sind, haben Forscherteams in eigenen Untersuchungen ermittelt. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite „wissenschaft.de“.

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