Archiv der Kategorie: Gemeindemitteilung

Erdwall von Firma Merfels gespendet

Die Welschneudorfer Firma Merfels legte die Verlängerung des Erdwalls an der L 330 kostenlos an.

Im Zuge der Erneuerungsarbeiten an der L330 wurde vom LBM (Landesbetrieb Mobilität) die Leitplanke am Sportgelände verlängert. Nun fehlte noch eine Verlängerung des Dammes (Erdwall) Richtung Sportgelände. Diese Arbeiten gehörten nicht mehr zu den Tätigkeiten des LBM.

Ohne zu zögern hat unser Gemeinderatsmitglied Henning Merfels seine Leute und Maschinen aktiviert um den Damm zu bauen. Henning hat den Damm nicht nur gebaut, sondern auch eingesät. Zusätzlich wurden Findlinge am Fußgängerübergang deponiert, damit Autofahrer keine Abkürzung nehmen können und den neuen Fußweg beschädigen – was leider trotzdem bereits schon wieder erfolgte.

Alle Arbeiten wurden von unserem Gemeinderatsmitglied Henning Merfels selbstlos durchgeführt und der Gemeinde als Geschenk gegeben.

Lieber Henning, ich spreche dir im Namen der Gemeinde Welschneudorf ein ganz herzliches DANKE aus!

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Mobilfunkmast wird errichtet

Erste Arbeiten zur Errichtung eines Mobilfunkmastes am Sportplatzgelände haben begonnen.

Es wurde mit dem Bau für den Funkmast (LTE & 4G) in der Backeswiese begonnen. Da ich häufig angesprochen werde, was der Turm soll bzw. wozu der Funkturm benötigt wird, hier eine kleine Erläuterung.

Der Funkmast ist die Basisstation für eine ortsfeste Übertragungseinrichtung für Funksignale von Mobilfunknetzen, von Schnurlostelefonen und von drahtlosen Netzwerken. Da unser Empfang im Mobilfunknetz sehr eingeschränkt ist, soll eine neue Technik bei uns installiert werden.

Informationen zur kommenden Technik:

Erstmals eingeführt wurde der Mobilfunkstandard LTE, kurz für Long Term Evolution, im Jahr 2010 als Teil der dritten Mobilfunkgeneration (3G). Somit gehört LTE der Klasse an, die auch UMTS und HSPA beinhaltet. Entsprechend erhielt es die Kennung 3.9G. Zu Beginn erlaubten die LTE-Netze eine maximale Übertragungsrate von 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde), die sich innerhalb der nächsten drei Jahre auf bis zu 150 Mbit/s verdreifachen sollte.

Doch erst mit der Einführung von LTE Advanced 2014 stiegen die maximal möglichen Datenraten auf das besagte Gigabit-Niveau. LTE Advanced wird auch als LTE-A oder LTE+ bezeichnet, gehört als eine Erweiterung des einfachen LTE allerdings einer neuen, vierten Mobilfunkgeneration an (4G). Bestehende LTE-Netze ließen sich per Software-Update relativ einfach auf LTE Advanced aufrüsten, der Unterschied zwischen beiden Generationen war dennoch enorm. Im Vergleich zu LTE erlaubt LTE Advanced nutzbare Übertragungsraten von1000 Mbit/s bzw. 1 Gbit/s im Download und bis zu 500 Mbit/s im Upload.

Der neue Standard unterstützt das sogenannte Carrier Aggregation und erlaubt den Netzbetreibern dadurch einen flexiblen Einsatz des verfügbaren Funkspektrums. Des Weiteren sind die Reaktionszeiten, die sogenannten Latenzzeiten, deutlich niedriger und Funkzellen haben mehr Kapazität, sodass mehr Nutzer gleichzeitig von einer hohen Performance profitieren.

Zusammengefasst bedeutet das:

LTE in Deutschland erfüllt die Kriterien für den 4G-Standard nicht, ist daher aus technischer Sicht nur 3.9G – entgegen vielerlei Werbung. Die maximale Downloadgeschwindigkeit liegt bei 150 Megabit pro Sekunde.

4G steht für den Mobilfunkstandard der vierten Generation, der 2014 mit LTE Advanced eingeführt wurde und auf den man sich international mit verschiedenen Kriterien geeinigt hat. 4G ist dabei ein Platzhalter für „International Mobile Telecommunications-Advanced“.

Mittlerweile gibt es aber auch von LTE Advanced eine Steigerung – nämlich LTE Advanced Pro, auch 4.5G genannt. Diese optimierte Stufe steigert das Leistungsniveau im Netz nochmals deutlich. Davon profitiert beispielsweise der Netzbetreiber Vodafone mit seinen Tarifen mit bis zu 500 Mbit/s. (Quelle: https://www.techbook.de/mobile/lte-4g-unterschied-mobil-smartphone)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Gottesdienst am Pfingsmontag

Wann es solche Bilder, mit voll besetzter Kirche wieder geben wird, steht „in den Sternen“. Oder?

Bis jetzt durfte kein Gottesdienst zelebriert werden. Noch nicht einmal unser höchstes Christenfest Ostern.

Am 01.05.2020 wurde vom Bischöflichen Ordinariat Limburg eine Dienstanweisung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten herausgegeben. Für Welschneudorf wurde festgelegt, dass der erste Gottesdienst, nach der Zwangspause, am Pfingstmontag zelebriert wird. Der Gottesdienst darf jedoch nur mit Auflagen erfolgen, die da sind:

  1. Es dürfen maximal 43 Personen, einschl. Zelebrat, Lektor, Platzanweiser und Ordner die Kirche besuchen.
  2. Der Besuch der Messe muss vorab im Pfarrbüro angemeldet werden. Wobei nicht angemeldete Besucher die Kirche auch besuchen dürfen, wenn die maximale Anzahl von 43 Personen noch nicht erreicht wurde.
  3. Wenn die maximale Anzahl der Besucher (43 Personen) erreicht ist werden weitere Besucher abgewiesen.
  4. Die Besucher müssen namentlich in einer Liste benannt werden. Diese Liste wird 21 Tage im Pfarrbüro aufbewahrt.
  5. Die Namen der Gottesdienstbesucher müssen am Eingang der Kirche in einer Liste abgehakt bzw. namentlich aufgeführt werden.
  6. In der Kirche wird den Besuchern von einer Platzanweiserin der Platz zugewiesen.

Für Maskenträger zur Beachtung: durch das Tragen der Maske über der Nase wird der zuvor ausgeatmete Kohlendioxid (CO2) wieder eingeatmet. Ohne Verdeckung der Nase wird Sauerstoff (O2) eingeatmet.

Der geschäftsführende Oberarzt Edwin Bölke an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Düsseldorf sagt u.a.:

„Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pec­toris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise einge­schränkter Lungenfunktion.

Bei starker körperlicher Anstrengung besteht bei ihnen die Gefahr der Hyperkapnie. Kann das Kohlendioxid (CO2) aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden, könnte es sich im Blut anreichern und den pH-Wert im Blut senken. Der erhöhte CO2-Partialdruck würde dann zu einer respiratorischer Azidose führen.“

Anfängliche Symptome einer Hyperkapnie (erhöhter CO2-Gehalt im Blut) sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötung, Muskelzuckungen, kardiale Extrasystolen (Herzrhythmusstörungen). Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten. Ein hyperkapnisches Atemversagen findet man bei einer plötzlichen Verschlechterung einer COPD.

(Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112344/Nicht-fuer-jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Leitplanke verlängert

Die Leitplanke am Sportplatzgelände wurde wunschgemäß verlängert. (Foto: Gemeinde)

Buchstäblich in letzter Sekunde konnte der Wunsch unserer Einwohner, die Leitplanke am Sportgelände zu verlängern, vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) realisiert werden. Ich hatte die gewünschte Anfrage beim LBM schon vergessen, da brachte mir ein Gemeinderatsmitglied den Einwohner-Wunsch wieder in Erinnerung. Sofort schrieb ich den LBM an, der auch unverzüglich unserem Wunsch nach kam und der Baufirma den Auftrag zur Verlängerung gab. Herr Bär vom LBM erklärte mir im Anschluss, dass die Baufirma bereits mit der Leitplanken-Installation begonnen hatte. Somit kam die Anweisung, die Leitplanke zu verlängern, tatsächlich in letzter Sekunde.

Ein ganz herzliches DANKE an Herrn Bär und den LBM, nicht nur für die Verlängerung der Leitplanke, sondern auch für die zügige Erneuerung der L330 zwischen Zimmerschied und Welschneudorf. Die Arbeiten erfolgten nicht nur im Zeitrahmen, sie wurden sogar früher fertiggestellt.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister