Archiv der Kategorie: Katholische Pfarrgemeinde

Abschied von Pastoralreferent Peter Klotz

Nach über 33 Jahren seelsorgerischer Tätigkeit wird am Sonntag, den 22.05.2022 unser Peter Klotz in den Ruhestand verabschiedet. Dazu wird um 14.00 Uhr in der Kirche Welschneudorf ein Gottesdienst gefeiert und im Anschluss findet ein Empfang in der Stelzenbachhalle Oberelbert statt. Daher ergeht die herzliche Einladung an alle, die ihn gebührend verabschieden wollen, so wie er es sich verdient hat.

Ralf Heibel, Ortsbürgermeister

Erstkommunionkinder in Welschneudorf

Ich freue mich, dass wir dieses Jahr wieder eine Erstkommunion unter (fast) normalen Bedingungen feiern können. In diesem Jahr findet die Erstkommunionfeier der Kinder aus Oberelbert und Welschneudorf in unserer Kirche St. Johannes statt. Aus Welschneudorf gehen zur Erstkommunion:

  •  Johannes Merfels
  • Dana Platzek
  • Finn Platzek
  • Lea Reimann

Wir wünschen den Kindern eine schöne und feierliche Kommunion und Gottes Segen.

Ralf Heibel, Ortsbürgermeister

Klappern – eine alte Tradition im Dorf

(red) Nach der Heiligen Messe an Gründonnerstag schweigen die Kirchenglocken. Der Legende nach fliegen sie nach Rom. Gemeint ist jedoch, dass die Glocken während der sogenannten Grabesruhe Jesu bis zur Osternacht schweigen.

Nach alter Tradition ziehen in dieser Zeit Kinder und Jugendliche mit ihren Klappern durchs Dorf, um an Gebetszeiten zu erinnern oder zur Messe zu rufen. Dazu wird die Unterstützung unserer Kinder und Jugendlichen zwischen dem 3. Und 10. Schuljahr benötigt. Aber auch Eltern, die Lust haben, die Kinder zu begleiten, sind herzlich eingeladen. Alle Interessierten treffen sich vor dem Rathaus jeweils

  • Freitag, 15.04.2022: 07:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr
  • Samstag, 16.04.2022: 07:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr

Je mehr Teilnehmer sich melden, desto mehr Straßen können begangen werden. Wer hat Interesse mitzumachen? Ansprechpartner ist Marianne Best, Telefon 02608/482, E-Mail m.best@kimb.de

Kommunion gefeiert

Die ersten Kinder konnten jetzt Kommunion feiern.

Mit ihrer Erstkommunion bestätigen katholische Kinder zum ersten Mal selbst, dass sie an Gott und an die Katholische Kirche glauben.
Wenn die Kinder acht oder neun Jahre alt sind, besuchen viele von ihnen deshalb vorher ein halbes Jahr lang den Kommunionunterricht. Dort lernen sie die Bibel kennen und sprechen über Gott, über Jesus Christus und über den Glauben der Christen. Das Unterrichtshalbjahr endet mit der Erstkommunion. Dabei nehmen die Kinder an der Abendmahlfeier teil und bekommen zum ersten Mal in ihrem Leben die Hostie. Damit erklären die Kinder, dass sie ihren Glauben annehmen möchten.

Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten in den letzten Monaten etliche Veranstaltungen abgesagt werden, so auch die Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag im April. Mittlerweile dürfen unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen Gottesdienste wieder stattfinden. So besteht nun auch die Möglichkeit, die Erstkommunionfeiern in kleinen Gruppen nachzuholen. Einige Erstkommunionkinder haben mit ihren Eltern entschieden, dass sie die Feier auf das nächste Jahr verschieben. Andere Kinder werden in den nächsten Wochen und Monaten im normalen Gottesdienst zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion gehen.

Den Anfang machten jetzt Greta Rosbach aus Welschneudorf und Finn Braunhold aus Oberelbert, die im Sonntagsgottesdienst am 19. Juli um 10.30 Uhr erstmals dieses Sakrament empfingen.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Gottesdienst am Pfingsmontag

Wann es solche Bilder, mit voll besetzter Kirche wieder geben wird, steht „in den Sternen“. Oder?

Bis jetzt durfte kein Gottesdienst zelebriert werden. Noch nicht einmal unser höchstes Christenfest Ostern.

Am 01.05.2020 wurde vom Bischöflichen Ordinariat Limburg eine Dienstanweisung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten herausgegeben. Für Welschneudorf wurde festgelegt, dass der erste Gottesdienst, nach der Zwangspause, am Pfingstmontag zelebriert wird. Der Gottesdienst darf jedoch nur mit Auflagen erfolgen, die da sind:

  1. Es dürfen maximal 43 Personen, einschl. Zelebrat, Lektor, Platzanweiser und Ordner die Kirche besuchen.
  2. Der Besuch der Messe muss vorab im Pfarrbüro angemeldet werden. Wobei nicht angemeldete Besucher die Kirche auch besuchen dürfen, wenn die maximale Anzahl von 43 Personen noch nicht erreicht wurde.
  3. Wenn die maximale Anzahl der Besucher (43 Personen) erreicht ist werden weitere Besucher abgewiesen.
  4. Die Besucher müssen namentlich in einer Liste benannt werden. Diese Liste wird 21 Tage im Pfarrbüro aufbewahrt.
  5. Die Namen der Gottesdienstbesucher müssen am Eingang der Kirche in einer Liste abgehakt bzw. namentlich aufgeführt werden.
  6. In der Kirche wird den Besuchern von einer Platzanweiserin der Platz zugewiesen.

Für Maskenträger zur Beachtung: durch das Tragen der Maske über der Nase wird der zuvor ausgeatmete Kohlendioxid (CO2) wieder eingeatmet. Ohne Verdeckung der Nase wird Sauerstoff (O2) eingeatmet.

Der geschäftsführende Oberarzt Edwin Bölke an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Düsseldorf sagt u.a.:

“Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pec­toris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise einge­schränkter Lungenfunktion.

Bei starker körperlicher Anstrengung besteht bei ihnen die Gefahr der Hyperkapnie. Kann das Kohlendioxid (CO2) aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden, könnte es sich im Blut anreichern und den pH-Wert im Blut senken. Der erhöhte CO2-Partialdruck würde dann zu einer respiratorischer Azidose führen.”

Anfängliche Symptome einer Hyperkapnie (erhöhter CO2-Gehalt im Blut) sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötung, Muskelzuckungen, kardiale Extrasystolen (Herzrhythmusstörungen). Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten. Ein hyperkapnisches Atemversagen findet man bei einer plötzlichen Verschlechterung einer COPD.

(Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112344/Nicht-fuer-jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister