Archiv der Kategorie: Katholische Pfarrgemeinde

Gottesdienst am Pfingsmontag

Wann es solche Bilder, mit voll besetzter Kirche wieder geben wird, steht „in den Sternen“. Oder?

Bis jetzt durfte kein Gottesdienst zelebriert werden. Noch nicht einmal unser höchstes Christenfest Ostern.

Am 01.05.2020 wurde vom Bischöflichen Ordinariat Limburg eine Dienstanweisung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten herausgegeben. Für Welschneudorf wurde festgelegt, dass der erste Gottesdienst, nach der Zwangspause, am Pfingstmontag zelebriert wird. Der Gottesdienst darf jedoch nur mit Auflagen erfolgen, die da sind:

  1. Es dürfen maximal 43 Personen, einschl. Zelebrat, Lektor, Platzanweiser und Ordner die Kirche besuchen.
  2. Der Besuch der Messe muss vorab im Pfarrbüro angemeldet werden. Wobei nicht angemeldete Besucher die Kirche auch besuchen dürfen, wenn die maximale Anzahl von 43 Personen noch nicht erreicht wurde.
  3. Wenn die maximale Anzahl der Besucher (43 Personen) erreicht ist werden weitere Besucher abgewiesen.
  4. Die Besucher müssen namentlich in einer Liste benannt werden. Diese Liste wird 21 Tage im Pfarrbüro aufbewahrt.
  5. Die Namen der Gottesdienstbesucher müssen am Eingang der Kirche in einer Liste abgehakt bzw. namentlich aufgeführt werden.
  6. In der Kirche wird den Besuchern von einer Platzanweiserin der Platz zugewiesen.

Für Maskenträger zur Beachtung: durch das Tragen der Maske über der Nase wird der zuvor ausgeatmete Kohlendioxid (CO2) wieder eingeatmet. Ohne Verdeckung der Nase wird Sauerstoff (O2) eingeatmet.

Der geschäftsführende Oberarzt Edwin Bölke an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Düsseldorf sagt u.a.:

„Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pec­toris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise einge­schränkter Lungenfunktion.

Bei starker körperlicher Anstrengung besteht bei ihnen die Gefahr der Hyperkapnie. Kann das Kohlendioxid (CO2) aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden, könnte es sich im Blut anreichern und den pH-Wert im Blut senken. Der erhöhte CO2-Partialdruck würde dann zu einer respiratorischer Azidose führen.“

Anfängliche Symptome einer Hyperkapnie (erhöhter CO2-Gehalt im Blut) sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötung, Muskelzuckungen, kardiale Extrasystolen (Herzrhythmusstörungen). Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten. Ein hyperkapnisches Atemversagen findet man bei einer plötzlichen Verschlechterung einer COPD.

(Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112344/Nicht-fuer-jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Zum Dienstjubiläum gratuliert

Heike Brodehl (links) erhielt aus den Händen von Katharina Klein, Kita-Koordinatorin der Pfarrei, die Bistumsmedaille zum 25-jährigen Dienstjubiläum.

Heike Brodehl aus Welschneudorf feierte ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Katholischen Kindertagesstätte „Kinderland St. Johannes der Täufer“. Frau Brodehl wirkte in dieser Zeit aktiv an der Entwicklung der Einrichtung mit. In der heute viergruppigen Kita ist sie im „Ü-3-Bereich“ tätig und engagiert sich dort für die Betreuung und Bildung der Vorschulkinder. Zudem ist Frau Brodehl stellvertretende Leiterin der Kita. Zum Dienstjubiläum gratuliert weiterlesen

Totensonntag und Christkönigsfest

Der Gesangverein Eintracht Musica Viva wird am Sonntag, 24. November 2019, um 9:00 Uhr die „Heilige Messe“ in unserer Kirche „St. Johannes der Täufer“ musikalisch begleiten. Nach der Messe gehen die Chormitglieder zum Friedhof. Dort wird Walter Noll den Verstorbenen in einer Ansprache gedenken. Der Chor wird einige Lieder zu Ehren der Verstorbenen singen. Alle Angehörigen sowie alle Einwohner sind herzlich zur Messe und anschließenden Ehrung der Verstorbenen eingeladen.

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestimmte durch Kabinettsorder vom 24. April und Verordnung vom 25. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Regionen, dass jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, ein „allgemeines Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ stattfinden soll. Folgende Gründe kommen dafür in Frage: das Gedenken an die vielen Gefallenen der Befreiungskriege von 1813 bis 1815, die Trauer um die 1810 verstorbene Königin Luise, auch das Fehlen eines Totengedenkens im evangelischen Kirchenjahr. Förderlich war dabei im Zeitalter der Romantik sicher auch die Welle der Empfindsamkeit, die das Gedenken an die Verstorbenen verstärkt ins Bewusstsein brachte. Die anderen evangelischen Landeskirchen übernahmen diese Bestimmung. (Quelle: wikipedia)

Das Christkönigsfest wurde in der römisch-katholischen Kirche anlässlich des Heiligen Jahres 1925 zur 1600-Jahr-Feier des Konzils von Nicäa (325 nach Christus) von Papst Pius XI. mit seiner Enzyklika Quas primas vom 11. Dezember 1925 eingesetzt, wenige Jahre nach dem Untergang von König- und Kaiserreichen mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, etwa in Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland. Das Fest wurde erstmals am 31. Dezember 1925 gefeiert und dann jeweils am letzten Sonntag im Oktober. Im Zuge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde das Fest 1970 auf den letzten Sonntag des Kirchenjahres Ende November verlegt. (Quelle: wikipedia)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Altarstein von 1858 wieder zurück in der Kirche

Hans Schulze-Gahmen vom Förderverein „Lasst die Kirche im Dorf“ am Altarstein aus dem Jahr 1858.

(wiw) Beim Aufräumen in einer Abstell-kammer der Kirchenräume in Welschneudorf entdeckten Marianne Best und Rita Andre im vergangenen Jahr ein sakrales Kleinod, das lange verborgen geblieben war. In einer Plastiktüte war ein Altarstein eingewickelt, der  – wie sich schnell herausstellte – aus dem Jahr 1858 stammt. Altarstein von 1858 wieder zurück in der Kirche weiterlesen

Verein fürchtet „Dominoeffekt“ bei Schließung der Kirche

Erstmals nach Inkrafttreten des neuen Pastoralen Raums trafen sich die Mitglieder des Vereins „Lasst die Kirche im Dorf e.V.“ kürzlich zur Mitgliederversammlung . Dabei wurde festgestellt, dass der Sinn und Zweck des Vereines nach Wegfall der bisherigen Strukturen zukünftig noch mehr Bedeutung für die Gemeinde erlangen werde. Der Verein tritt dafür ein, dass eine mögliche eingeschränkte finanzielle Unterstützung aus der neuen Pfarrei vor Ort ausgeglichen werden kann und dann ausreichend Geld zur Verfügung steht, wenn es dringend benötigt wird. Umso mehr waren die Mitglieder darüber verwundert, dass der Verein nur von zirka 30 Mitgliedern getragen und unterstützt wird. Vereinsvertreter gehen davon aus, dass „sicherlich viele Bürgerinnen und Bürger daran interessiert sind, dass unsere dörflichen Strukturen nicht noch weitere Einbußen hinnehmen (siehe Wegfall der Naspa Zweigstelle seit Mitte des Jahres)“. Verein fürchtet „Dominoeffekt“ bei Schließung der Kirche weiterlesen