Archiv der Kategorie: Ortsgemeinde

Startschuss für neues Baugebiet noch vor der Wahl

Die Mitglieder des Ortsgemeinderats treffen sich am Dienstag, 14. Mai, um 19 Uhr zu ihrer letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen unter anderem die Instandsetzung bzw. Sanierung der Blitzschutzanlage an der Kurfüstenhalle, die Aufstellung des Bebauungsplans „Im Dielkopffeld“, eine Bauvoranfrage für ein Grundstück im Wohngebiet Bornplatz, die Verlängerung der Rahmenverträge für Baumpflegearbeiten und Baumkontrolle, die Vertragsverlängerung für Unternehmerleistungen an der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an der diesjährigen Kirmesveranstaltung auf dem Dorfplatz, Mitteilungen und Anfragen sowie eine Einwohnerfragestunde zum Abschluss der Sitzung.
Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beschäftigt sich der Rat mit Mitteilungen und Anfragen. Startschuss für neues Baugebiet noch vor der Wahl weiterlesen

„Den Bürgern ein Wir-Gefühl vermitteln“

Kandidiert für die Direktwahl zum Ortsbürgermeister: Günther Perlick. (Foto: Privat)

Als einziger Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters von Welschneudorf tritt Günther Perlick bei der Kommunalwahl am 26. Mai in direkter Wahl an. Perlick ist kein Parteimitglied und bisher noch nicht kommunalpolitisch aktiv gewesen. Den Fragenkatalog, den mehrere interessierte Bürger auf Einladung von „Wir in Welschneudorf“ (WiW) für alle Kandidaten zusammengestellt haben, die bei der Wahl zum Gemeinderat antreten, hat Perlick bisher als einziger Kandidat ausführlich beantwortet. Eine seiner zentralen Aussagen dabei: „Ich möchte dem Dorf, den Einwohnern Lebensmut geben und ein Wir-Gefühl vermitteln, sodass wir gemeinsam etwas bewegen, für Jung und Alt.“ Alle Antworten des Bürgermeisterkandidaten können hier heruntergeladen werden. WiW hat mit ihm außerdem über seinen persönlichen Lebensweg gesprochen. „Den Bürgern ein Wir-Gefühl vermitteln“ weiterlesen

Bürger fragen die Kandidaten

Einen Fragenkatalog an die Kandidaten für die Wahl zum Ortsgemeinderat Welschneudorf haben jetzt auf Einladung von „Wir in Welschneudorf“ einige interessierte Welschneudorfer Bürger zusammengestellt. Alle Beteiligten waren der Auffassung, dass ein solcher Fragebogen den Kandidaten Gelegenheit gebe,  die Bürger über Themen und Schwerpunkte der künftigen Kommunalpolitik in der Gemeinde zu informieren. Hintergrund für diese Aktion war die Idee, nicht einfach nur Namen auf einer Liste zu wählen, sondern auch über die Ideen und Vorstellungen der Kandidaten zu sprechen. Bürger fragen die Kandidaten weiterlesen

„Unmenschlich und bürokratisch überzogen“

Rund 1000 Meter lang ist die Ortsdurchfahrt Welschneudorf der Landesstraße 327. Auf dieser Strecke gibt es einen Fußgängerüberweg (FGÜ) unmittelbar an der Einmündung der Arzbacher Straße, gleich vor dem Rathaus. Im direkten Umfeld des  FGÜ gibt es drei Einzelhandelsgeschäfte, außerdem zwei weitere Straßeneinmündungen sowie zwei Bushaltestellen. Schätzungsweise 90 Prozent der schulpflichtigen sowie der Vorschulkinder, schätzt Lambert Stahlhofen, der auch Ratsmitglied und Beigeordneter der Ortsgemeinde ist, müssen die innerörtliche Durchgangsstraße in diesem Bereich überqueren, um zum Kindergarten oder zur Schule zu gelangen. „Warum also“, fragt sich Stahlhofen, „sollte in diesem Abschnitt der L 327 nicht auch zusätzlich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer gelten?“ Stahlhofen verweist auf das Beispiel Niederelbert, wo mit der Begründung erschwerter Zufahrten von drei Ortsstraßen auf die L 327 ein Tempo-30-Bereich eingerichtet worden sei.

Der Ortsgemeinderat hat sich schon mehrfach mit diesem Thema beschäftigt, zuletzt im Jahr 2015. Damals wies Ortsbürgermeister Bernd Labonte im amtlichen Teil des Wochenblatts der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur auf Geschwindigkeitsmessungen an der Landesstraße hin, die demnach ergaben, dass „auch in einer Zeit größerer Verkehrsdichte (zwischen 16.30 und 18.30 Uhr) … mehr als 95 % aller Fahrzeuge an den Messpunkten sehr angepasst fahren und keine 50 km/h erreichen“. „Unmenschlich und bürokratisch überzogen“ weiterlesen

„Sehr gute Nachfrage“ auf dem Holzmarkt

Der Forstwirtschaftsplan 2018 wurde bei der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates einstimmig verabschiedet. Der Plan sieht einen Holzeinschlag von insgesamt rund 2200 Festmetern vor, wie der Revierbeamte Gebhard Klein in der Sitzung erläuterte. Der Holzmarkt, so Klein, laufe „rund“, die Fichte sei dabei der „Brotbaum“. Sie steht allerdings mit einer geplanten Einschlagsmenge von 800 Festmetern auf Platz 2 hinter der Buche mit 1150 Festmetern. Den Rest teilen sich Lärche, Eiche und sonstige Laubholzarten. Die Gemeinde rechnet beim Holzverkauf mit einem Erlös von etwa 118.000 Euro. Dem steht ein Produktionsaufwand von etwa 54.000 Euro gegenüber.

Revierbeamter Klein sprach von einer „sehr guten Nachfrage“ auf dem Holzmarkt. Ursache sei vor allem der florierende Baumarkt. Die Preise für Holz seien stabil und er hoffe, dass mögliche weitere Stürme keinen Preisverfall bringen würden. Auch die Brennholznachfrage sei unverändert gut. Probleme für den Holzeinschlag gebe es allerdings durch die hohe Staunässe im Wald. „So extreme Wetterverhältnisse hatten wir noch nicht“, meinte der Revierbeamte mit Blick auf fast ununterbrochene Niederschläge seit Oktober 2017. Dadurch könne es zu Befahrungsschäden beim Einsatz der Holzerntemaschinen kommen. Rückepferde, so Klein auf Nachfrage eines Ratsmitgliedes, seien nur in sehr eingeschränktem Maß einsetzbar. „Sehr gute Nachfrage“ auf dem Holzmarkt weiterlesen