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Nachbarn helfen Nachbarn
„Ein guter Nachbar ist ein edel Kleinod“, lautet ein Sprichwort. Gute Nachbarschaft ist eine wichtige Voraussetzung für ein positives Zusammenleben in jeder Gesellschaft. Manchmal sind es nur kleine Dinge, die ein harmonisches Verhältnis unter Anwohnern schaffen. Nachbarschaftshilfe kann Kontakte und Begegnungen fördern, die Zusammenarbeit vor Ort stärken, bürgerliches Engagement stärken und Teilhabe ermöglichen, aber auch gegenseitige Hilfe und Unterstützung leisten und damit auch ein möglichst langes Leben in den eigenen vier Wänden leichter machen. In den vergangenen Jahren gab es mit dem „Erzählcafé“ schon einmal eine Anwohnerinitiative unter der Federführung von Heike Brodehl und Herbert A. Eberth. Die Gemeindeverwaltung möchte die Nachbarschaftshilfe in Welschneudorf nun neu beleben und lädt gemeinsam…
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Mitfahrer-Bank
So idyllisch das Leben auf dem Land ist, so einsam kann es werden, wenn man es ohne Auto bestreiten muss. Für Jugendliche und Senioren, aber auch für Familien, die sich kein Auto leisten können, wird selbst ein Einkauf im Nachbardorf zur logistischen Herausforderung. Sie sind angewiesen auf Freunde, Verwandte und Nachbarn oder auf den – kaum vorhandenen – öffentlichen Nahverkehr. (Quelle: http://mitfahrerbank.com/ ) Montabaur, als Zentrum unserer Verbandsgemeinde, hat bereits unter der Initiative von Judith Gläser, Generationenbeauftragte der VG Montabaur, und der Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland das Projekt Mitfahrer-Bank teilweise umgesetzt. Welschneudorfer Einwohner warten ebenfalls auf Mitfahrer-Bänke in Richtung Montabaur, Bad Ems und Nassau. Wir werden mit der Generationenbeauftragten Frau Judith…
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Altarstein von 1858 wieder zurück in der Kirche
(wiw) Beim Aufräumen in einer Abstell-kammer der Kirchenräume in Welschneudorf entdeckten Marianne Best und Rita Andre im vergangenen Jahr ein sakrales Kleinod, das lange verborgen geblieben war. In einer Plastiktüte war ein Altarstein eingewickelt, der – wie sich schnell herausstellte – aus dem Jahr 1858 stammt.
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Sportplatz wegen gefährlicher Raupen gesperrt
(aktualisiert) Raupennester des Nachtfalters mit dem zungenbrecherischen Namen „Eichenpro-zessionsspinner“ sind Grund für eine vorläufige Sperrung des Sportplatzge-ländes. Darauf weist Ortsbürgermeister Bernd Labonte hin. Auch auf den Wald- und Wiesenflächen auf denen Eichen stehen, muss mit dem Befall mit dem Eichenprozessions-spinner gerechnet werden. Sensible Menschen können auf die Haare der Raupen dieses Nachtfalters allergisch bzw. mit Juckreiz reagieren.
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„Unmenschlich und bürokratisch überzogen“
Rund 1000 Meter lang ist die Ortsdurchfahrt Welschneudorf der Landesstraße 327. Auf dieser Strecke gibt es einen Fußgängerüberweg (FGÜ) unmittelbar an der Einmündung der Arzbacher Straße, gleich vor dem Rathaus. Im direkten Umfeld des FGÜ gibt es drei Einzelhandelsgeschäfte, außerdem zwei weitere Straßeneinmündungen sowie zwei Bushaltestellen. Schätzungsweise 90 Prozent der schulpflichtigen sowie der Vorschulkinder, schätzt Lambert Stahlhofen, der auch Ratsmitglied und Beigeordneter der Ortsgemeinde ist, müssen die innerörtliche Durchgangsstraße in diesem Bereich überqueren, um zum Kindergarten oder zur Schule zu gelangen. „Warum also“, fragt sich Stahlhofen, „sollte in diesem Abschnitt der L 327 nicht auch zusätzlich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer gelten?“ Stahlhofen verweist auf das Beispiel Niederelbert, wo mit…