Alle Beiträge von Herbert A. Eberth

Corona bringt saubere Luft

DARMSTADT/WASHINGTON – 30. MÄRZ 2020 (wiw) Wie Satellitenbilder der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und der NASA zeigen, hat der weltweite Ausnahmezustand aufgrund der Coronavirus-Pandemie erhebliche positive Auswirkungen auf die Luftqualität. Wie die Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ berichtet, ergeben sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Ausbruch der Pandemie erhebliche Unterschiede.

Luftverschmutzung über Frankreich im Vergleich: links im März 2019, rechts im März 2020. (Grafik: KNMI/ESA)

Neben Madrid, Paris und Rom hat sich auch über deutschen Städten wie Düsseldorf, Essen, Köln und Frankfurt die Luftqualität deutlich verbessert. Ähnliche Entwicklungen gab es demnach auch in China, insbesondere in der am stärksten betroffenen Region um die Stadt Wuhan. Corona bringt saubere Luft weiterlesen

Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im März bei plus 1,4 Prozent

BAD EMS – 30. MÄRZ 2020 (wiw) Der Verbraucherpreisindex lag in Rheinland-Pfalz im März 2020 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems fiel die Inflationsrate damit wesentlich niedriger aus als im Februar 2020, als sie bei plus 1,8 Prozent gelegen hatte.

Die Entwicklung der Energiepreise wirkte dämpfend auf die Teuerung. Energie war im März 2020 im Durchschnitt um 0,9 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Der Grund dafür sind Preisrückgänge bei Mineralölprodukten, die sich binnen Jahresfrist um 7,9 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) als auch die Kraftstoffpreise lagen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 15,4 bzw. minus 4,6 Prozent). Für Strom mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings wesentlich mehr bezahlen als im März 2019 (plus 6,7 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) und Fernwärme erhöhten sich ebenfalls (plus 3,5 bzw. plus 2,3 Prozent). Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im März bei plus 1,4 Prozent weiterlesen

OSZE: Notstand muss zeitlich begrenzt sein

WARSCHAU, 30. März 2020 (wiw) – Neu ausgerufene Ausnahmezustände müssen eine zeitliche Begrenzung und eine parlamentarische Kontrolle beinhalten, erklärte jetzt die Direktorin des Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR) bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Ingibjörg Sólrún Gísladóttir.

Notstandsgesetze, die von den Regierungen in der gesamten OSZE-Region verabschiedet werden, müssen eine zeitliche Begrenzung enthalten und die parlamentarische Kontrolle garantieren, sagte die Direktorin des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte vor einer Abstimmung in Ungarn, mit der die zuvor in dem EU-Mitgliedstaat verabschiedeten Notstandsmaßnahmen verlängert werden sollten. Das BDIMR überwacht systematisch den Inhalt und die Folgen der als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ausgerufenen Ausnahmezustände. OSZE: Notstand muss zeitlich begrenzt sein weiterlesen

Helfen statt Hamstern

Update: Die Coronavirus-Krise betrifft uns alle, auch hier in Welschneudorf. Es geht im Augenblick in erster Linie darum, eine schnelle Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden, um das öffentliche Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Dadurch sollen insbesondere gefährdete Personengruppen wie etwa ältere Mitbürger besonders geschützt werden. Das Robert-Koch-Institut nennt als besonders gefährdete Menschen:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
    • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen),
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),
    • Patienten mit einer Krebserkrankung,
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

Alle Bürger sind nicht nur aufgerufen, sich selbst durch Vermeidung sozialer Kontakte zu schützen. Vielmehr geht es auch darum, besonders gefährdeten Personen, vor allem älteren Mitbürgern, bei der Bewältigung ihres Alltags während dieser Krisenzeiten zu helfen. Dazu zählt auch, die Versorgung der Betroffenen etwa mit Lebensmitteln aufrecht zu erhalten.

Wie dringend die Einhaltung von Quarantäne-Vorschriften und Kontakteinschränkungen sind, haben Forscherteams in eigenen Untersuchungen ermittelt. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite „wissenschaft.de“.

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Eröffnungskonzert abgesagt

Bad Ems. (wiw) Wie der Förderverein des St.-Martins-Chores Bad Ems mitteilt, wird das Konzert mit Bischof Dr. Georg Bätzing und dem Trierer Domorganist Josef Still abgesagt. Demnach muss aufgrund der aktuellen Lage das Eröffnungskonzert der „Internationalen Orgelkonzerte Bad Ems“ am Sonntag, 22. März 2020 in St. Martin, Bad Ems leider ausfallen. Der Förderverein will versuchen, das Konzert zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.