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Bilanz 2019: Weniger CO2-Emissionen bei Strom

DESSAU – 8. APRIL 2020 (wiw) Wie das Umweltbundesamt (UBA) erklärt geht in Deutschland der spezifische CO2-Emissionsfaktor im deutschen Strommix weiter nach unten. Das zeigen aktuelle Berechnungen des UBA bezogen auf das Jahr 2019. Vor allem mehr Strom aus Erneuerbaren Energien und weniger Strom aus Kohleverbrennung sowie die Preise im Emissionshandel trugen laut UBA dazu bei. Deutschland verkauft weiterhin mehr Strom ins Ausland als es importiert.

Deutschland emittierte 2017 durchschnittlich 485 Gramm Kohlendioxid als direkte Emission für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom für den Endverbrauch. Das sind 279 Gramm pro Kilowattstunde oder 36 Prozent weniger als 1990. Für 2018 berechnete das UBA auf der Basis vorläufiger Daten 468 Gramm pro Kilowattstunde (-296 g/KWh, -38 % zu 1990). Hochgerechnete Werte für das Jahr 2019 ergaben 401 Gramm pro Kilowattstunde (-363 g/KWh, -47 % zu 1990). Bilanz 2019: Weniger CO2-Emissionen bei Strom weiterlesen

Hundehaufen bitte entsorgen

Herrchen und Frauchen sollten meine Hinterlassenschaften beseitigen und zu Hause entsorgen, meint Hektor.

Eigentlich sollte ich mir keine Gedanken machen, denn mir geht es gut und meine Herrschaften versorgen mich gut und passen auf, dass ich nicht überall hin sch…ße. Nicht nur meine Herrschaften sondern auch ich beobachte sehr viele Artgenossen, für die ich mich jedoch schäme, wenn sie einfach in Hofeinfahrten und überhaupt auf fremden Grundstücken ihr Geschäft verrichten.

Es ist mir schon bewusst, dass es an den Menschen liegt, die mit uns spazieren gehen. Diese Menschen müssen dafür sorgen, dass unsere Artgenossen eben nicht überall hin sch…ßen. Mir ist aufgefallen, dass in diesem Wochenblatt schon häufig auf diesen schmutzigen Zustand hingewiesen wurde. Auch darum schäme ich mich, denn immer wird nur auf uns geschimpft.

Ich habe gehört, dass der Bürgermeister eine hohe Ordnungswidrigkeitsstrafe (200,00 €) bei Verstößen einführen will. Von jedem meiner Artgenossen wird zunächst eine DNA-Probe genommen und in einer Datei gespeichert. Von dem Hundehaufen wird dann später eine Probe genommen und im Labor untersucht. So lässt sich feststellen, von welchem Hund der Haufen stammt. Dann kommen auf den Besitzer eine hohe Strafzahlung und die Kosten der Laborprobe zu. Oje, oje, das wird dann aber ganz schön teuer.

Liebe Artgenossen beißt euren Herrschaften in die Waden, wenn sie eure Haufen nicht wegmachen. Wenn ich es könnte, würde ich es selber machen. Euer „Hektor“.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

„Hauptsache, ich bin den Müll los“

Unbekannte luden ihren Müll einfach mal so im Wald ab. (Foto: art)

Kaum schmilzt der Schnee, hinterlassen wieder mal dreiste Umweltfrevler ihre Spuren. An einem Waldweg nahe der Bad Emser Straße in Richtung Kemmenau fanden Spaziergänger eine ausrangierte Pkw-Frontschürze und den Deckel eines Tragekastens für Haustiere. „Hauptsache,.ich bin den Müll los“, haben sich da – wenn überhaupt – wohl Leute gedacht, denen es offenbar egal ist, dass die Entsorgung ihres Mülls vom Steuerzahler finanziert werden muss.