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	Kommentare zu: Wohngebiet, Straßenausbau und Konzessionsverträge sind Themen im Rat	</title>
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	<description>Nachbarschaft in der Gemeinde</description>
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		Von: Herbert A. Eberth		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 10:15:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dorfentwicklung tut not, gerade in Zeiten, in denen es viele junge Leute in die Städte zieht. Die Gemeinde Welschneudorf hat in den vergangenen Jahrzehnten mit den Baugebieten &quot;Bornwiese&quot; und &quot;In den Stömpen&quot; eine Ansiedlungspolitik in den Randbereichen der Gemarkung angestoßen, die zwar bei Bauwilligen auf unmittelbare positive Resonanz stieß, über deren siedlungspolitisches wie auch  gestalterisches Ergebnis aber durchaus gestritten werden kann. Die vor allem in den 1980er und 90er Jahren beliebte, architektonisch meist ungeregelte Bebauung der Randgebiete wird auch von Fachleuten inzwischen kritisch betrachtet.
Wesentliches Stichwort der aktuellen Diskussion über das Thema Dorfentwicklung ist die in vielen Landgemeinden drohende bauliche wie auch soziale Verödung der Dorfkerne sowie der stetige Schwund an Versorgungsinfrastruktur. Welschneudorf ist in dieser Hinsicht NOCH eine große Ausnahme: Es gibt im &quot;alten&quot; Dorfkern zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Gaststätten, Handwerker und auch Ärzte. Leerstände hatte die Gemeinde bisher nur selten zu beklagen, und wenn doch, hieß die Lösung: Abriss.
Doch auch an Welschneudorf geht der demographische Wandel nicht vorbei. Dies bedeutet, dass vor allem im Dorfzentrum in Zukunft bei einer größer werdenden Zahl von Wohnungen oder Gebäuden Leerstand drohen kann. Ob ein inzwischen Jahrzehnte alter Dorfentwicklungsplan den aktuellen Anforderungen an eine zukunftsträchtige, nachhaltige und ökologisch verträgliche Siedlungsentwicklung noch gerecht werden kann, ist zumindest zweifelhaft.  Ein ausschließliches Weiterwuchern der Randgebiete jedenfalls wäre fatal.
Bevor also der Gemeinderat jetzt für ein weiteres riesiges Baugebiet im Randbereich von Welschneudorf voreilig Fakten schafft, muss ein Gesamtkonzept her, das die Entwicklung im Dorfkern gleichermaßen berücksicht. Ein solches Konzept sollte aber nicht allein in den Händen des Gemeinderates liegen, es ist vielmehr eine Aufgabe für die gesamte Dorfbevölkerung. Hier käme also eine Dorfmoderation ins Spiel, die alle Bürger dazu einlädt, sich an der Entwicklung von Konzepten für die verschiedensten Themen zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn es gibt sowohl eine Reihe von Fördertöpfen als auch einen umfangreichen Ideenpool, aus denen die Gemeinde schöpfen könnte. Die Ratsmitglieder sind also gefordert, diesen  Schritt zu tun, mit dem auch die Dorfgemeinschaft weiter entwickelt und gefestigt werden könnte.]]></description>
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Wesentliches Stichwort der aktuellen Diskussion über das Thema Dorfentwicklung ist die in vielen Landgemeinden drohende bauliche wie auch soziale Verödung der Dorfkerne sowie der stetige Schwund an Versorgungsinfrastruktur. Welschneudorf ist in dieser Hinsicht NOCH eine große Ausnahme: Es gibt im &#8222;alten&#8220; Dorfkern zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Gaststätten, Handwerker und auch Ärzte. Leerstände hatte die Gemeinde bisher nur selten zu beklagen, und wenn doch, hieß die Lösung: Abriss.<br />
Doch auch an Welschneudorf geht der demographische Wandel nicht vorbei. Dies bedeutet, dass vor allem im Dorfzentrum in Zukunft bei einer größer werdenden Zahl von Wohnungen oder Gebäuden Leerstand drohen kann. Ob ein inzwischen Jahrzehnte alter Dorfentwicklungsplan den aktuellen Anforderungen an eine zukunftsträchtige, nachhaltige und ökologisch verträgliche Siedlungsentwicklung noch gerecht werden kann, ist zumindest zweifelhaft.  Ein ausschließliches Weiterwuchern der Randgebiete jedenfalls wäre fatal.<br />
Bevor also der Gemeinderat jetzt für ein weiteres riesiges Baugebiet im Randbereich von Welschneudorf voreilig Fakten schafft, muss ein Gesamtkonzept her, das die Entwicklung im Dorfkern gleichermaßen berücksicht. Ein solches Konzept sollte aber nicht allein in den Händen des Gemeinderates liegen, es ist vielmehr eine Aufgabe für die gesamte Dorfbevölkerung. Hier käme also eine Dorfmoderation ins Spiel, die alle Bürger dazu einlädt, sich an der Entwicklung von Konzepten für die verschiedensten Themen zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn es gibt sowohl eine Reihe von Fördertöpfen als auch einen umfangreichen Ideenpool, aus denen die Gemeinde schöpfen könnte. Die Ratsmitglieder sind also gefordert, diesen  Schritt zu tun, mit dem auch die Dorfgemeinschaft weiter entwickelt und gefestigt werden könnte.</p>
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