Bauvoranfrage: Rat gab grünes Licht

Im Bereich der Montabaurer Straße 4-6 (im Anschluss an den Immenweg) soll ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten entstehen. Das Gebäude soll in mit zwei Vollgeschossen und einem rückgeneigten Geschoss errichtet werden. Nach Ansicht des Gemeinderates könnte sich die geplante geneigte Flachdachkonstruktion in die Umgebungsbebauung einfügen. Zwar existiert für diesen Bereich kein Bebauungsplan, Wohnnutzung und offene Bauweise erfüllten aber die Kriterien für die innerörtliche Bebauung. Mit dem Bau würden 26 Prozent des rund 1100 Quadratmeter großen Geländes versiegelt. Ortsbürgermeister Bernd Labonte wies darauf hin, dass es im Vorfeld der Bauanfrage bereits positive Signale von der Kreisverwaltung für das Vorhaben gegeben habe. Die Ratsmitglieder gaben einstimmig grünes Licht für das Projekt.

Neue Grabformen für den Friedhof

Nachdem der Bauausschuss des Ortsgemeinderates bei einem Ortstermin über zusätzliche Grabformen auf dem Friedhof diskutiert hatte, erläuterte Ortsbürgermeister Bernd Labonte während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Ergebnisse. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein weiterer Bereich für Urnenbestattungen möglich sei. Deshalb sollen künftig folgende zusätzliche Urnengrabformen möglich sein:

  • Urnenrasengräber mit einer Grabplatte
  • Urnenrasengräber als anonyme Bestattung
  • Urnenbestattung an dafür vorgesehenen Bäumen
  • Anonyme Urnenbestattung an dafür vorgesehenen Bäumen

Für die Sargbestattung in Einzel- wie auch in Doppelgräbern wird künftig auch eine anonyme Bestattung ermöglicht. Voraussetzung ist, dass diese Gräber mit einer Grabumrandung und – soweit zulässig – mit einer Grabplatte versehen sind. Bei Grabbereichen, die aus Belüftungsgründen nicht mit einer Platte abgedeckt werden können, sind andere Materialien (z.B. Kies) möglich.

Der Ortsgemeinderat sprach sich gegen Sargrasengräber aus. Damit gebe es schlechte Erfahrungen, denn der Pflegeaufwand liege beispielsweise bei Absenkungen des Grabs bei der Gemeinde. Der Rat stimmte der Schaffung neuer Grabformen mehrheitlich bei zwei Enthaltungen zu.

Gemeinde lässt Pläne für neues Baugebiet prüfen

Vorentwurf für eine mögliche Bebauung in der Gemarkung „Im Dielkopffeld“.

Der Ortsgemeinde Welschneudorf gehen die gemeindeeigenen Bauflächen aus. Deshalb stand das Thema „Entwicklung eines neuen Wohngebietes im Gemarkungsteil »Im Dielkopffeld«“ bei der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates ganz oben auf der Tagesordnung. Da es in diesem Zusammenhang Eigeninteressen bei drei Ratsmitgliedern gibt, konnten diese nicht an Beratung und Abstimmung teilnehmen und mussten im Zuschauerraum Platz nehmen.

Das vorerst letzte Wohnbaugebiet der Ortsgemeinde Welschneudorf „Vorn in den Stömpen“ wurde 2013 erschlossen und ist – wie Ortsbürgermeister Bernd Labonte erklärte – inzwischen weitestgehend bebaut. Die Ortsgemeinde hat daher keine Bauplätze mehr im Eigentum. Innerhalb der Ortslage gibt es laut Baulückenkataster rund zehn Baulücken in privater Hand. Deren Verkauf oder Bebauung liegt alleine im Ermessen der Eigentümer.

Wie Sandra Lorenz, bei der VG Montabaur zuständig für die Bauleitplanung, erläuterte, sieht der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur, der Grundlage für die Ausweisung weiterer Bebauungsflächen ist, für Welschneudorf am nördlichen Ortsrand eine rund drei Hektar große Wohnbaufläche in der Gemarkung „Im Dielkopffeld“ vor. Es handelt sich dabei um die Fläche zwischen Dielkopfweg, Ebereschenweg und dem asphaltierten Feldweg am nördlichen Ortsrand (siehe Abbildung). Gemeinde lässt Pläne für neues Baugebiet prüfen weiterlesen

Wohngebiet, Straßenausbau und Konzessionsverträge sind Themen im Rat

Die Entwicklung eines neuen Wohngebietes in der Gemarkung „Im Dielkopffeld“ sowie die Ausschreibung der Konzessionsverträge für die Strom- und Gasversorgung sind zwei der wichtigsten Punkte in der öffentlichen Sitzung des Ortsgemeinderates Welschneudorf am Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr, im Versammlungsraum der Kurfürstenhalle.

Die Tagesordnung im Detail:  Wohngebiet, Straßenausbau und Konzessionsverträge sind Themen im Rat weiterlesen

illegale Müllentsorgung

Illegal abgeladener Müll muss auf Kosten der Gemeinde entsorgt werden.

Ortsbürgermeister Bernd Labonte ist sauer. Grund dafür hat er, denn es geht einmal mehr um das Thema „illegale Müllentsorgung“.

„Schauen Sie sich das Bild an!“, so der Ortsbürgermeister. „Muss das sein? Diesen ganzen Müll hat der Gemeindearbeiter nur bei den Glascontainern aus den Ecken und dem dortigen näheren Bereich aufgesammelt. Sind wir als Gemeinde dafür zuständig, diesen unverantwortlichen Zeitgenossen den Hausmüll zu entsorgen? Man fragt sich, mit was sich unser Gemeindearbeiter tagtäglich beschäftigt. Hier haben Sie unter anderem eine Antwort. illegale Müllentsorgung weiterlesen

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