Für Aktion “Saubere Landschaft” melden

(art) Zur Aktion “Saubere Landschaft” am Samstag, 9. April, ruft die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises zusammen mit der Ortsgemeinde Welschneudorf auf.  Bei der Aktion geht es darum, die heimische Landschaft von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien und damit einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Wie Ortsbürgermeister Ralf Heibel dazu erklärte, wird die Ortsgemeinde zum Abschluss der Aktion für Getränke und einen Imbiss sorgen.

An der letzten Aktion „Saubere Landschaft“ im Jahre 2021 waren laut Kreisverwaltung viele Freiwillige beteiligt. Demnach  haben sich 182 Ortsgemeinden, Ortsteile und sonstige Gruppierungen mit zirka 3.000 Helfern engagiert, um die Landschaft von Abfällen zu befreien.

Die Kreisverwaltung weist auf ihrer Internetseite darauf hin, dass so genannter “wilder Müll” in der Landschaft” ein ebenso ärgerliches wie aktuelles Thema” ist. Die Mengen illegal abgelagerten Sonderabfalls wie z. B. Altöl, Fernseher oder die Ablagerung von Autowracks stellten eine besondere Gefahr für unsere Umwelt dar, so die Kreisverwaltung. Illegale Beseitigung von Abfällen sei grundsätzlich als Verstoß gegen das Abfallrecht zu sehen und werde mit einem Bußgeld geahndet.

Die Verwaltung bittet, sich bei Auffinden von „wildem Müll” an die Abfallbehörde der Kreisverwaltung zu wenden, damit eine ordnungsgemäße Entsorgung dieser Abfälle veranlasst und eine entsprechende Nachkontrolle vorgenommen werden kann.

Viele Anregungen zum Klimaschutz

Das Logo zum Klimaschutzkonzept des Westerwaldkreises.

(wiw/red) Zahlreiche Anregungen zum Thema Klimaschutz gaben die Teilnehmer der Online-Auftaktveranstaltung zum integrierten Klimaschutzkonzept des Westerwaldkreises. Mit der Erstellung des Konzeptes will der Westerwaldkreis die Ziele der Bundesregierung unterstützen und Maßnahmen entwickeln, mit denen der Klimaschutz in den Kommunen vor Ort umgesetzt werden kann. Mit einem neuen Klimaschutzlogo sollen die Klimaschutzaktivitäten des Westerwaldkreises sichtbarer gemacht werden. Viele Anregungen zum Klimaschutz weiterlesen

Dorfgeschichte: Fotos und Dokumente gesucht

Die Geschichte der Gemeinde Welschneudorf in Dokumenten und Fotos zusammenstellen – das hat sich eine Gruppe interessierter Welschneudorfer vorgenommen. Michael Esch, Marco Kilian und Herbert A. Eberth wollen damit dazu beitragen, die historischen Grundlagen des Dorfes für die Nachwelt zu erhalten.

Nachdem bereits Dr. Helmut Wachter mit seinem “Heimatbuch Welschneudorf”, Carl Rücker und Rainer Steudter mit der Herausgabe der Zeitschrift “Dä Näidärfer Schellemaah” und Thorsten Schwarz mit seiner umfangreichen Ahnen- und Namensforschung wichtige Beiträge zur Aufarbeitung der Dorfgeschichte geleistet haben und auch weiterhin leisten, werden nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger  aufgerufen und gebeten, alte Fotos und Dokumente aus ihren privaten Beständen für die Erstellung einer umfangreichen Dokumentation zur Verfügung zu stellen. “Die Unterlagen werden dann elektronisch verarbeitet (eingescannt) und die Besitzer erhalten die Originale selbstverständlich wieder zurück”, betont Herbert A. Eberth. Dorfgeschichte: Fotos und Dokumente gesucht weiterlesen

Keine digitale Zukunft für Welschneudorf?

(art) Verpasst Welschneudorf den technologischen Anschluss an die Zukunft? Diesen Eindruck hinterließen zuletzt die Einschätzungen von Ortsbürgermeister Ralf Heibel und Verbandsbürgermeister Ulrich Richter-Hopprich zum aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in Welschneudorf. Seit rund drei Jahren wirbt die Glasfaser Montabaur GmbH & Co. KG in Kooperation mit Vodafone in einer sogenannten “Nachfragebündelung” in der Verbandsgemeinde Montabaur für den Aufbau eines regionalen Glasfasernetzes. Bei diesem Verfahren erklärt sich ein Anbieter (hier die Vodafone) bereit, unter bestimmten Bedingungen ein solches Netz aufzubauen. Das Gebiet der VG wurde dazu in 18 so genannte “Glasfasercluster” eingeteilt. Unter der Voraussetzung, dass mindesten 40 Prozent aller Haushalte in einem Cluster einen Vorvertrag mit dem Anbieter abschließen, kann dort mit dem Ausbau begonnen werden. Dieses Ziel ist bisher für den Bereich, in dem die Gemeinden Welschneudorf und Oberelbert liegen (Cluster 5), offensichtlich noch nicht erreicht.

Keine digitale Zukunft für Welschneudorf? weiterlesen

Zauberwald lockte viele Besucher nach draußen

  • Gleich am Eingang gab's Gelegenheit für ein besondere "Selfie".

(art) Der vorweihnachtliche Zauberwald zauberte am dritten Adventssonntag so manches Lächeln auf die Gesichter der zahlreichen Besucher. Zum ersten Mal sorgten Welschneudorfer Vereine und Privatleute auf dem Waldspielplatz der Gemeinde gemeinsam für adventliche Atmosphäre und trafen damit offensichtlich den Nerv der Zeit.

Der Ansturm war groß und die Organisatoren unter der Ägide von Ortsbürgermeister Ralf Heibel hatten alle Hände voll zu tun, um der Einhaltung der Corona-Schutzregeln zu kontrollieren. “Die Leute sind vernünftig”, fasste Heibel seine Eindrücke kurz zusammen, der gemeinsam mit weiteren Helfern die für den Zutritt notwendigen Nachweise kontrollierte. Die Stimmung unter den Besuchern war gut und es zeigte sich, dass die Menschen den “Zauberwald” gerne nutzten, um nach inzwischen fast zwei Jahren Corona-Ausnahmezustand ein Stück Normalität und Gemeinschaft zu genießen.

Handgemachte Kostbarkeiten, Weihnachtsdeko, Upcycle-Textilien, Holzbastelarbeiten, Handgenähtes und vieles mehr – vielfach für einen guten Zweck angeboten – sorgten zusammen mit Suppen, Waffeln, Glühwein, Punsch, sonstigen Getränken und Hot Dogs für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Neues von Leuten für Leute