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	Kommentare zu: Neues Baugebiet trotz Fragezeichen	</title>
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	<description>Nachbarschaft in der Gemeinde</description>
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		Von: Herbert A. Eberth		</title>
		<link>https://www.wir-in-welschneudorf.info/neues-baugebiet-trotz-offener-fragen/#comment-58</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert A. Eberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 12:29:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Geschickt platzierte Ortsbürgermeister Bernd Labonte zwei Tage vor der Kommunalwahl seinen Bericht &quot;Aus der letzten Sitzung des  Ortsgemeinderates ...&quot; im jüngsten Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur. Im offiziellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Welschneudorf ist dabei die Rede von &quot;moderater Baulanderschließung&quot; und &quot;Zielen der &quot;Innenverdichtung&quot; und Leerstandsverhinderung durch eine offene Genehmigungspraxis und gezielter finanzieller Förderung&quot;.
Abgesehen davon, dass der Rat mit restriktiver Genehmigungsstrategie kaum erreichen würde, dass jemand ein innerorts angebotenes bebautes Grundstück gerne kaufen würde, so bewegt sich die Förderung bisher lediglich im Rahmen der üblichen finanziellen Unterstützung bei Renovierungsmaßnahmen im Altbestand. Ein Konzept für eine zukunftsträchtige bauliche Innenentwicklung ist das noch lange nicht. Und ebenso lange wie die Ausweisung und Erschließung des letzten Baugebietes zurückliegt (2013) und trotz aller politischer Vorgaben hat dieser Rat keine Energie in ein umfassendes und zukunftsträchtiges Konzept zur   Bauentwicklung im Ortskern investiert. Stattdessen hat die Gemeindeverwaltung lediglich bei Besitzern innerörtlicher Grundstücke nachgefragt, ob sie verkaufen wollten - mit dem entsprechenden negativen Ergebnis. Mit einem ausgeklügelten Entwicklungskonzept  hätte man auch zögernden Grundstücksbesitzern einen Verkauf wohl eher schmackhaft machen können.
Dass es bisher keine größere Zahl an leerstehenden Häusern gibt, ist wohl eher der Initiative und dem Engagement von Privatleuten als dem Ideenreichtum des Rates zu verdanken. Bei der zu erwartenden demographischen Entwicklung wird die Zahl im Ortskern zum Verkauf stehender Gebäude sicher nicht abnehmen. Doch der Gemeinderat hat mit dem Beschluss für ein weiteres ortskernfernes Baugebiet einer sinnvollen innerörtlichen Entwicklung neue Konkurrenz beschert, denn nach eigenen Aussagen handelt es sich bei den Interessenten für einen Bauplatz im geplanten Baugebiet überwiegend um Personen aus dem Dorf oder mit verwandschaftlichen Bezügen zum Dorf.  Und wer wenn nicht solche Interessenten sind als Ansprechpartner für eine positive Entwicklung des Ortskerns besonders geeignet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschickt platzierte Ortsbürgermeister Bernd Labonte zwei Tage vor der Kommunalwahl seinen Bericht &#8222;Aus der letzten Sitzung des  Ortsgemeinderates &#8230;&#8220; im jüngsten Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur. Im offiziellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Welschneudorf ist dabei die Rede von &#8222;moderater Baulanderschließung&#8220; und &#8222;Zielen der &#8222;Innenverdichtung&#8220; und Leerstandsverhinderung durch eine offene Genehmigungspraxis und gezielter finanzieller Förderung&#8220;.<br />
Abgesehen davon, dass der Rat mit restriktiver Genehmigungsstrategie kaum erreichen würde, dass jemand ein innerorts angebotenes bebautes Grundstück gerne kaufen würde, so bewegt sich die Förderung bisher lediglich im Rahmen der üblichen finanziellen Unterstützung bei Renovierungsmaßnahmen im Altbestand. Ein Konzept für eine zukunftsträchtige bauliche Innenentwicklung ist das noch lange nicht. Und ebenso lange wie die Ausweisung und Erschließung des letzten Baugebietes zurückliegt (2013) und trotz aller politischer Vorgaben hat dieser Rat keine Energie in ein umfassendes und zukunftsträchtiges Konzept zur   Bauentwicklung im Ortskern investiert. Stattdessen hat die Gemeindeverwaltung lediglich bei Besitzern innerörtlicher Grundstücke nachgefragt, ob sie verkaufen wollten &#8211; mit dem entsprechenden negativen Ergebnis. Mit einem ausgeklügelten Entwicklungskonzept  hätte man auch zögernden Grundstücksbesitzern einen Verkauf wohl eher schmackhaft machen können.<br />
Dass es bisher keine größere Zahl an leerstehenden Häusern gibt, ist wohl eher der Initiative und dem Engagement von Privatleuten als dem Ideenreichtum des Rates zu verdanken. Bei der zu erwartenden demographischen Entwicklung wird die Zahl im Ortskern zum Verkauf stehender Gebäude sicher nicht abnehmen. Doch der Gemeinderat hat mit dem Beschluss für ein weiteres ortskernfernes Baugebiet einer sinnvollen innerörtlichen Entwicklung neue Konkurrenz beschert, denn nach eigenen Aussagen handelt es sich bei den Interessenten für einen Bauplatz im geplanten Baugebiet überwiegend um Personen aus dem Dorf oder mit verwandschaftlichen Bezügen zum Dorf.  Und wer wenn nicht solche Interessenten sind als Ansprechpartner für eine positive Entwicklung des Ortskerns besonders geeignet?</p>
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