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Gefahr für Hunde

Von der Polizeiinspektion Montabaur wurde ich auf mögliche Anschläge auf Hunde aufmerksam gemacht. Es kann passieren, dass Tierquäler Hundefutter oder präparierte Hundeköder mit Rasierklinken ausgelegt haben.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Hund kein Fressen aufnimmt! Bitte seien Sie achtsam bei den Spaziergängen mit Ihren Hunden.

Sofern Sie irgendetwas entdecken, bemerken oder Sie ungewöhnliche Beobachtungen machen,  informieren Sie bitte sofort die Polizeiinspektion Montabaur. Tel.: 02602-9226-0.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Griff ins Klo

Vom Besuch in einem öffentlichen „stillen Örtchen“

Im Montabaurer Untergrund findet sich ein nützliches Utensil: eine öffentliche Toilette. Zugang erhält Mann, indem er 20 Cent (laut Aufkleber) im Einwurfschlitz verschwinden lässt. Das Teil nimmt aber gerne auch 50 Cent, falls man keinen 20-er zur Hand hat, so meine Erfahrung beim jüngsten Besuch des Örtchens. Geldrückgabe: Fehlanzeige.

Innen erwartet einen eine Mischung aus Keramik und Edelstahl, wobei „Edel“ etwas übertrieben erscheint angesichts der zahllosen Flecken, die offenbar von irgendeiner Flüssigkeit herrühren. Doch alle Einrichtungen sehen noch funktionsfähig aus. Jedenfalls finden sich keine Spuren von so genanntem „Vandalismus“ (dessentwegen man ja auch die nur durch Gebührenzahlung überwindbare Türsperre eingebaut hat). Alles ist an seinem Ort, nichts heraus- oder heruntergerissen wie etwa in zahllosen vergleichbaren Einrichtungen entlang bundesdeutscher Autobahnen.

Einmal um die Ecke findet sich das Urinal, ebenfalls kaum fleckenlos. Nach erledigtem Geschäft bleibt das Betätigen der Wasserspülung per Knopfdruck jedoch ohne Ergebnis. Selbst mehrfaches kräftiges Drücken des „Spülknopfes“ bringt kein Tröpfchen Wasser zum Laufen. Hmm, dann halt nicht, denke ich mir, und suche im Bereich der Waschbecken nach einem Seifenspender. Vergeblich. Auch in der rechteckigen Mulde in der gekachelten Wand, die – wie ich vermute – einen per Sensor zu aktivierenden Spender (oder doch nur Lufttrockner) enthalten könnte, rührt sich trotz heftigen Fuchtelns mit der Hand nichts. Wenigstens der Wasserhahn funktioniert noch. Meine feuchten Finger trockne ich an meinem – gottseidank noch unbenutzten – Taschentuch ab.

Ich muss an die wohl wichtigste Alltagsregel in Corona-Zeiten denken: Händehygiene. Dazu fällt mir angesichts dieser unterirdischen öffentlichen Einrichtung nur ein: Griff ins Klo!

Kommunion gefeiert

Die ersten Kinder konnten jetzt Kommunion feiern.

Mit ihrer Erstkommunion bestätigen katholische Kinder zum ersten Mal selbst, dass sie an Gott und an die Katholische Kirche glauben.
Wenn die Kinder acht oder neun Jahre alt sind, besuchen viele von ihnen deshalb vorher ein halbes Jahr lang den Kommunionunterricht. Dort lernen sie die Bibel kennen und sprechen über Gott, über Jesus Christus und über den Glauben der Christen. Das Unterrichtshalbjahr endet mit der Erstkommunion. Dabei nehmen die Kinder an der Abendmahlfeier teil und bekommen zum ersten Mal in ihrem Leben die Hostie. Damit erklären die Kinder, dass sie ihren Glauben annehmen möchten.

Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten in den letzten Monaten etliche Veranstaltungen abgesagt werden, so auch die Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag im April. Mittlerweile dürfen unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen Gottesdienste wieder stattfinden. So besteht nun auch die Möglichkeit, die Erstkommunionfeiern in kleinen Gruppen nachzuholen. Einige Erstkommunionkinder haben mit ihren Eltern entschieden, dass sie die Feier auf das nächste Jahr verschieben. Andere Kinder werden in den nächsten Wochen und Monaten im normalen Gottesdienst zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion gehen.

Den Anfang machten jetzt Greta Rosbach aus Welschneudorf und Finn Braunhold aus Oberelbert, die im Sonntagsgottesdienst am 19. Juli um 10.30 Uhr erstmals dieses Sakrament empfingen.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Erdwall von Firma Merfels gespendet

Die Welschneudorfer Firma Merfels legte die Verlängerung des Erdwalls an der L 330 kostenlos an.

Im Zuge der Erneuerungsarbeiten an der L330 wurde vom LBM (Landesbetrieb Mobilität) die Leitplanke am Sportgelände verlängert. Nun fehlte noch eine Verlängerung des Dammes (Erdwall) Richtung Sportgelände. Diese Arbeiten gehörten nicht mehr zu den Tätigkeiten des LBM.

Ohne zu zögern hat unser Gemeinderatsmitglied Henning Merfels seine Leute und Maschinen aktiviert um den Damm zu bauen. Henning hat den Damm nicht nur gebaut, sondern auch eingesät. Zusätzlich wurden Findlinge am Fußgängerübergang deponiert, damit Autofahrer keine Abkürzung nehmen können und den neuen Fußweg beschädigen – was leider trotzdem bereits schon wieder erfolgte.

Alle Arbeiten wurden von unserem Gemeinderatsmitglied Henning Merfels selbstlos durchgeführt und der Gemeinde als Geschenk gegeben.

Lieber Henning, ich spreche dir im Namen der Gemeinde Welschneudorf ein ganz herzliches DANKE aus!

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

Mobilfunkmast wird errichtet

Erste Arbeiten zur Errichtung eines Mobilfunkmastes am Sportplatzgelände haben begonnen.

Es wurde mit dem Bau für den Funkmast (LTE & 4G) in der Backeswiese begonnen. Da ich häufig angesprochen werde, was der Turm soll bzw. wozu der Funkturm benötigt wird, hier eine kleine Erläuterung.

Der Funkmast ist die Basisstation für eine ortsfeste Übertragungseinrichtung für Funksignale von Mobilfunknetzen, von Schnurlostelefonen und von drahtlosen Netzwerken. Da unser Empfang im Mobilfunknetz sehr eingeschränkt ist, soll eine neue Technik bei uns installiert werden.

Informationen zur kommenden Technik:

Erstmals eingeführt wurde der Mobilfunkstandard LTE, kurz für Long Term Evolution, im Jahr 2010 als Teil der dritten Mobilfunkgeneration (3G). Somit gehört LTE der Klasse an, die auch UMTS und HSPA beinhaltet. Entsprechend erhielt es die Kennung 3.9G. Zu Beginn erlaubten die LTE-Netze eine maximale Übertragungsrate von 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde), die sich innerhalb der nächsten drei Jahre auf bis zu 150 Mbit/s verdreifachen sollte.

Doch erst mit der Einführung von LTE Advanced 2014 stiegen die maximal möglichen Datenraten auf das besagte Gigabit-Niveau. LTE Advanced wird auch als LTE-A oder LTE+ bezeichnet, gehört als eine Erweiterung des einfachen LTE allerdings einer neuen, vierten Mobilfunkgeneration an (4G). Bestehende LTE-Netze ließen sich per Software-Update relativ einfach auf LTE Advanced aufrüsten, der Unterschied zwischen beiden Generationen war dennoch enorm. Im Vergleich zu LTE erlaubt LTE Advanced nutzbare Übertragungsraten von1000 Mbit/s bzw. 1 Gbit/s im Download und bis zu 500 Mbit/s im Upload.

Der neue Standard unterstützt das sogenannte Carrier Aggregation und erlaubt den Netzbetreibern dadurch einen flexiblen Einsatz des verfügbaren Funkspektrums. Des Weiteren sind die Reaktionszeiten, die sogenannten Latenzzeiten, deutlich niedriger und Funkzellen haben mehr Kapazität, sodass mehr Nutzer gleichzeitig von einer hohen Performance profitieren.

Zusammengefasst bedeutet das:

LTE in Deutschland erfüllt die Kriterien für den 4G-Standard nicht, ist daher aus technischer Sicht nur 3.9G – entgegen vielerlei Werbung. Die maximale Downloadgeschwindigkeit liegt bei 150 Megabit pro Sekunde.

4G steht für den Mobilfunkstandard der vierten Generation, der 2014 mit LTE Advanced eingeführt wurde und auf den man sich international mit verschiedenen Kriterien geeinigt hat. 4G ist dabei ein Platzhalter für „International Mobile Telecommunications-Advanced“.

Mittlerweile gibt es aber auch von LTE Advanced eine Steigerung – nämlich LTE Advanced Pro, auch 4.5G genannt. Diese optimierte Stufe steigert das Leistungsniveau im Netz nochmals deutlich. Davon profitiert beispielsweise der Netzbetreiber Vodafone mit seinen Tarifen mit bis zu 500 Mbit/s. (Quelle: https://www.techbook.de/mobile/lte-4g-unterschied-mobil-smartphone)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister