Drückjagd am 30. November

Mit ihrem Wissen über Natur und Wild trägt die Jägerschaft eine besondere Verantwortung für den Naturschutz. Jagen heißt nicht nur, Tiere zu töten. Mit dem Jagdrecht ist rechtlich die „Pflicht zur Hege“ verbunden. Das bedeutet, dass Jägerinnen und Jäger verantwortlich für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft sowie für den Erhalt heimischer Wildtierbestände und ihrer Lebensräume sind. Sie haben zudem den gesetzlichen Auftrag, Wildschäden in Wald und Feld zu minimieren und bei der Prävention von Tierseuchen mitzuhelfen.

Um den Aufgaben der Jägerschaft nachzukommen, wird am Samstag,  30. November 2019, eine Drückjagd durchgeführt. Alle Beteiligten (Jäger und Treiber) sammeln sich am Sportgelände. An diesem Tag wird der Parkraum auch sehr eingeengt sein.

Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, die auf Hochwild (Schalenwild) durchgeführt wird. Hierzu wird mit brauchbaren Hunden und Treibern das Wild vorsichtig aus der Deckung gedrückt, ohne es zu sehr zu treiben. Das so in Bewegung gebrachte Wild kommt den angestellten Schützen möglichst ruhig in Anblick, so dass es sicher und tierschutzgerecht erlegt werden kann. Die Schützen sitzen dabei auf Ansitzeinrichtungen, um möglichst hohe Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Diese sogenannten Ansitzdrückjagden ermöglichen es, einen Wildbestand möglichst effektiv und schonend zu bejagen. Optimalerweise wird die Fläche an ein bis zwei Tagen im Jahr beunruhigt und dann wieder lange Zeit in Ruhe gelassen. (Quellen: Deutscher Jagdverband)

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

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