Adventskonzert in Oberelbert

Oberelbert. Ein Adventskonzert findet am Sonntag, 3. Dezember, um 14 Uhr in der Pfarrkirche statt. Mitwirkende sind das Streichquartett „viergeteilt“, Janna Glück (Harfe), der Gesangverein Concordia Stahlhofen, der MGV Oberelbert sowie der Gemischte Chor Oberelbert. Im Anschluss können die Konzertbesucher den Weihnachtsmarkt an der Stelzenbachhalle genießen.

Satzungen aufgehoben

Der Gemeinderat hob in seiner jüngsten Sitzung die Vorkaufsrechtssatzung für das Baugebiet „Im Krautfeld“ auf. Die Ortsgemeinde Welschneudorf hat im Jahre 1971 eine Vorkaufsrechtssatzung für das Baugebiet „Im Krautfeld“ aufgestellt. Durch diese Satzung steht der Gemeinde an den bezeichneten Flächen ein Vorkaufsrecht zu. Das Baugebiet „Im Krautfeld“ wurde nach der Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans erschlossen und ist heute größtenteils bebaut. Außerdem ist das Vorkaufsrecht, das im Zusammenhang mit der Erstellung von Bebauungsplänen ergibt, inzwischen Bestandteil allgemeiner Bestimmungen des Baugesetzbuches. Die vorhandene Vorkaufsrechtssatzung aus dem Jahre 1971 hat sich demnach erübrigt. Der Ortsgemeinderat folgte nun der Empfehlung der Verbandsgemeindeverwaltung, die entsprechende Satzung aufzuheben. Satzungen aufgehoben weiterlesen

Bürger sollen über Beitragsart entscheiden

Den Beschluss über eine Einführung wiederkehrender Beiträge zur Finanzierung von Straßenbaumaßnahmen will der Welschneudorfer Gemeinderat in die Hände der Bürger legen. In einem Bürgerentscheid soll während der Kommunalwahlen im Jahr 2019 entschieden werden, ob zukünftig wiederkehrende Beiträge für Verkehrsanlagen in der Gemeinde erhoben werden sollen oder ob es bei der bisherigen Erhebung von Einmalbeiträgen für Ausbaumaßnahmen bleiben soll. Bürger sollen über Beitragsart entscheiden weiterlesen

Bauvoranfrage: Rat gab grünes Licht

Im Bereich der Montabaurer Straße 4-6 (im Anschluss an den Immenweg) soll ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten entstehen. Das Gebäude soll in mit zwei Vollgeschossen und einem rückgeneigten Geschoss errichtet werden. Nach Ansicht des Gemeinderates könnte sich die geplante geneigte Flachdachkonstruktion in die Umgebungsbebauung einfügen. Zwar existiert für diesen Bereich kein Bebauungsplan, Wohnnutzung und offene Bauweise erfüllten aber die Kriterien für die innerörtliche Bebauung. Mit dem Bau würden 26 Prozent des rund 1100 Quadratmeter großen Geländes versiegelt. Ortsbürgermeister Bernd Labonte wies darauf hin, dass es im Vorfeld der Bauanfrage bereits positive Signale von der Kreisverwaltung für das Vorhaben gegeben habe. Die Ratsmitglieder gaben einstimmig grünes Licht für das Projekt.

Neue Grabformen für den Friedhof

Nachdem der Bauausschuss des Ortsgemeinderates bei einem Ortstermin über zusätzliche Grabformen auf dem Friedhof diskutiert hatte, erläuterte Ortsbürgermeister Bernd Labonte während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Ergebnisse. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein weiterer Bereich für Urnenbestattungen möglich sei. Deshalb sollen künftig folgende zusätzliche Urnengrabformen möglich sein:

  • Urnenrasengräber mit einer Grabplatte
  • Urnenrasengräber als anonyme Bestattung
  • Urnenbestattung an dafür vorgesehenen Bäumen
  • Anonyme Urnenbestattung an dafür vorgesehenen Bäumen

Für die Sargbestattung in Einzel- wie auch in Doppelgräbern wird künftig auch eine anonyme Bestattung ermöglicht. Voraussetzung ist, dass diese Gräber mit einer Grabumrandung und – soweit zulässig – mit einer Grabplatte versehen sind. Bei Grabbereichen, die aus Belüftungsgründen nicht mit einer Platte abgedeckt werden können, sind andere Materialien (z.B. Kies) möglich.

Der Ortsgemeinderat sprach sich gegen Sargrasengräber aus. Damit gebe es schlechte Erfahrungen, denn der Pflegeaufwand liege beispielsweise bei Absenkungen des Grabs bei der Gemeinde. Der Rat stimmte der Schaffung neuer Grabformen mehrheitlich bei zwei Enthaltungen zu.