Glückwünsche, Grußworte und Datenschutz

Im Amtsblatt findet man bei anderen Ortsgemeinden hin und wieder die Grußworte zu runden Geburtstagen oder Ehejubiläen von Bürgerinnen und Bürgern des jeweiligen Ortes.

Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird in den vergangenen Jahren zunehmend kritisch betrachtet und rechtlich eingeschränkt. Gerne veröffentliche ich ebenfalls die Geburtstage und gratuliere öffentlich, wenn dies gewünscht wird. Ohne ausdrückliche und vorherige Einwilligung der/des Betroffenen, ist es mir leider nicht möglich, ja sogar verboten,  die mir zugänglichen Informationen öffentlich zu verwenden. In jahrelanger Übung (und rechtlich völlig unproblematisch) übersendet die Verbandsgemeindeverwaltung für die Ortsgemeinde ein persönliches Glückwunschschreiben zu dem jeweiligen Anlass. Eine angepasste Handhabung stelle ich gerne in Aussicht, soweit die Voraussetzungen dafür von den Betroffenen rechtzeitig vorher geschaffen und mir mitgeteilt werden. Für Anregungen bin ich dankbar.

Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

Klarstellung zum Thema „Gülleausbringung“

Ich wurde um Klarstellung gebeten, dass die massive Ausbringung von Gülle in der Welschneudorfer Gemarkung über einen auswärtigen landwirtschaftlichen Betrieb in der vergangenen Woche vorgenommen wurde. Ortsansässige landwirtschaftliche Betriebe haben damit nichts zu tun! Die Gülleverklappung erfolgte meines Wissens auf privat angepachteter Fläche! Die Ortsgemeinde Welschneudorf hat in ihren eigenen Pachtverträgen geregelt, dass eine gewerbliche Gülleausbringung auf Gemeindeflächen nicht zulässig ist. Soweit Private eine solche Vereinbarung nicht getroffen haben, fehlt der Ortsgemeinde eine Handhabe. Ob eine gewerbliche Ausbringung von Gülle den Umweltvorschriften entspricht, ist im Zweifel von den zuständigen Umweltbehörden zu prüfen.

Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

Der Einweihung der Marienkapelle gedacht

Pastoralreferent Peter Klotz hielt die Andacht zum zehnjährigen Bestehen der kleinen Marienkapelle am Waldrand. (Foto: Bernd Labonte)

Vor 10 Jahren entstand in einer außerordentlichen Privatinitiative von Familie Wilhelm Eberth eine kleine Marienkapelle am Waldrand Zum Weißen Stein/Ecke Bornplatz. Weitere kleine Bauwerke sollten folgen, wie z.B. ein Insektenhotel. Alljährlich finden seither im Monat Mai Maiandachten an der Marienkapelle statt, zu der Pastoralreferent Peter Klotz regelmäßig eingeladen hat. Zur Organisation und Durchführung standen dann die Nachbarn rundherum in unterschiedlicher Weise zur Verfügung. Deshalb war es, so Ortsbürgermeister Bernd Labonte, „konsequent, dieses kleine Jubiläum gebührend zu feiern“. Der Einweihung der Marienkapelle gedacht weiterlesen